Weihnachtswarnung (Nº 334/2018)

Mögliche Trigger. Bald.

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Achtung! Eine Warnung: Ab morgen (vor)mittag adventskalendert es wieder hier bei mir im Blog. Zum neunten Mal mittlerweile. Es wird immer schwieriger, Neues dafür zu finden in meinem Kopf, in Büchern und sonstwo. Und noch weiß ich nicht, wie unangenehm sich Wiederholungen anfühlen gerade in diesem Bereich. Aber: Es wird weihnachtlich werden; Brauchtum und Glaubensdinge werden sich vermischen mit herzigen Reimen und Geschichten und Liedern.

Ich werde es nicht schaffen, schon morgen früh das erste Türchen, den ersten Beitrag zu veröffentlichen, nein, deshalb beginnt es ja auch erst morgen (vor)mitttag. Und ich habe selbst noch keinen Adventskalender zuhause. Wenn ich ehrlich bin, so wäre mir ein ganz altmodischer, einer, hinter desssen Türchen sich nur Bildchen verbergen von altmodischem Spielzeug und Naschwerk. Ja, auch das ist bei mir zur Zeit so: Ich bin nostalgisch. Und ich höre ausgesprochen viel Volksmusik alpiner Herkunft (sogenannte Stubenmusik) und aus dem Erzgebirge. Ja, ich wundere mich derzeit über mich selbst, über meine besonderen “Gelüste” und Interessen, deren Ursache ich allerdings nicht (nur) in der Depression suche. Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich in meinem Leben sonst noch etwas für mich Besonderes verändert hat oder haben wird. Ach, wenn ich da nur schon sicher wäre …

Zuhause ist alles, was Beleuchtung ist, aufgebaut. Der Hernnhuter hängt, die Schwibbögen stehen an den Fenstern, der Miniweihnachtsbaum gar ist auch schon ausgepackt. Die Leuchter und Räuchermännlein werde ich bestimmt nochmal umstellen, wenn ich den kleinen Tisch wieder freigeräumt habe, auf dem sich zur Zeit Papierkram stapelt. Ich sortiere noch immer und schonwieder Altpapier aus, werfe Dinge weg, die ich zum Teil über zwanzig Jahre aufhob. Vielleicht mache ich daraus einen umgekehrten Adventskalender mit 24 Dingen, die ich Heilig Abend dann entsorgen kann? Vielleicht, aber sicher ist das noch nicht.

Sicher ist: Es gibt einen Adventskalender und ich schreibe auch danach täglich weiter und weiter und weiter. In diesem Sinne: Glück auf!

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 30.11.2018 waren ein Gespräch mit der allerallerallerbesten Freundin, zwei doch noch gekaufte Laternen (die ich im Adventskalender zeigen werde), ein begonnenes Buch.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Weihnachtswarnung (Nº 334/2018)

  1. Nati sagt:

    Ich freue mich auf deinen Adventskalender und bin gespannt was du dieses Mal für uns bereit hälst.
    Ich versuche mich dieses Jahr auch einmal an einen Adventskalender.

  2. Myriade sagt:

    Ah, eine Advententrümpelung, jeden Tag ein Ding wegwerfen oder recyceln oder verschenken, das finde ich genial !

  3. Arabella sagt:

    Guten Morgen, dein Adventskalender spiegelt schön den Geist der Weihnacht. Etwas weitergeben, das man liebt…du liebst Worte und schenkst sie weiter.

  4. Sofasophia sagt:

    Danke für die Warnung. Ich bin dann mal weg – aus Gründen. Du weißt schon.

  5. frauholle52 sagt:

    Ich kenne Deinen anderen Adventskalender nicht, bin aber sehr gespannt auf diesen. Ich gestalte jetzt meinen dritten. Es hat sich für mich bewährt, denn die tägliche Beschäftigung mit dem Advent hat meine Weihnachtsfreude beflügelt. Ich wünsche Dir, dass es Dir auch so ergeht und hab´ eine gute Zeit! Regine

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