Nicht zu fassen (Nº 289/2018)

Fürchterlich. Dieser Gedanke.

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Etwas Fürchterliches geschah heute.

So fürchterlich, daß ich stehenbleiben und es sofort aufschreiben mußte: Ich hatte einen Gedanken gefunden, mitten auf dem Trottoir! Ich erschrak, als ich über ihn stolperte. Begann zu schreiben. Und dann fand ich ihn nicht wieder. Ich konnte ihn nämlich nicht sehen. Das Allerfürchterlichste nämlich war: Es war ein klarer Gedanke, den ich nicht sehen konnte. Und deshalb konnte ich heute den klaren Gedanken nicht fassen.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 16.10.2018 waren ein ausgelesenes Buch, ein gefundener Gedanke, Dr. Who.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nicht zu fassen (Nº 289/2018)

  1. Christel sagt:

    Folgendes fiel mir beim Lesen des Wortes Trottoir ein:

    Meine Großmutter, die 1951 verstorben ist, nutzte unter anderem auch das Wort Trottoir sehr gerne:
    Von ihr wird berichtet, dass sie mit meinem Cousin durch die Straßen ging und mein Cousin -der noch sehr klein war- hat gesagt: Oma das heißt nicht Tottoar das heißt Bürgerteich !

    Das war mein ganz spontaner Erinnerungs-Gedanke beim Lesen.

  2. piri ulbrich sagt:

    ? – haste ne jetzt wieder gefunden – den Gedanken?

  3. wildgans sagt:

    Kauzig, das!
    Am Bett meines uralten, schreibenden Urgroßvaters lag ein Zettel aus Butterbrotpapier. Mit Bleistift geschrieben stand da: heute morgen aufgewacht, nicht mehr gewußt, wer ich bin

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