Ein durchaus denkwürdiger Tag.
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Und doch war sein Datum vollständig verlorengegangen. Ich kann mich an einige der Geschehnisse noch erinnern, ja, sogar sehr gut erinnern. Auch an die mir heute peinlichen. Aber das Datum, das war weg.
Der 27. Mai 1982 war der letzte Schultag auch der Klasse 12/2 an der EOS “Ernst Schneller”. Wir zogen mit einem Handwagen, auf dem ein Fäßchen Bier lag, quer durch die Kreisstadt. Auf einem beschmückten Handwagen lag (nach Photographien zu urteilen) ein Fäßchen Bier.

Am letzten Schultag (27.05.1982) aufgenommenes Schwarzweiß-Photo.
Ich mit zarten 18 Jahren im weiten Ausfallschritt mit zur Muskelprotzpose erhobenen angewinkelten Armen. Kurze Lederhose mit Hosenträgern und natürlich mit mit “Emil” beschriftetem T-Shirt.
Wir mit unseren 18 oder 17 Jahren fanden uns damals fetzig, ausgeflippt und lustig. Jedenfalls an diesem Tag. Als ich jetzt nach über 36 Jahren die Bilder ansah, wußte ich zu einigen Gesichtern keine Namen mehr … Und zu manchen Namen sind einfach keine Bilder dabei. Naja, ich hatte mich wohl zu lange zurückgezogen von allem, mich zu gut vor der Welt und meinen Erinnerungen versteckt. Es wird auch dafür Zeit: für die Erinnerungen an die Mitschülerinnen und Mitschüler sowohl von der EOS als auch von der POS und ganz sicher auch den Mitstudenten aus der Seminargruppe. Ich bin neugierig, was da alles irgendwo zu finden ist.
Ach ja: Wie gut erinnert ihr euch an euren letzten Schultag?
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 15.09.2018 waren ein kurzes Treffen mit Familienangehörigen, Pflaumenkuchen, Rührei.
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Stäbe.
© 2018 – Der Emil. Text & Bilder unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wie ich immer sage, „Als wir noch jung und schoen waren. Heute sind wir nur noch „und“.“ 😀
Was mir vom letzten Schuiltag in Erinnerung ist: wir sind in eine Kneipe, aber ich bin nicht lange da geblieben, sondern nach Hause, und das war fuer Jahrzehnte Ende des Kontaktes mit meinen Klassenkameraden. Den habe ich erst vor ein paar Jahren von hier aus wieder aufgenommen.
Letzter Schultag? Null Erinnerung. Es gab jedes Jahr Schulendfeste, aber die überlagern sich. Ich war an verschiedenen Schulen und in unterschiedlichen Klassenverbänden, darum kaum Verbindungen zu damals.
Ich erinnere mich vor allem, dass mein Vater erst in der Aula eine Szene gemacht hat und dann abgehauen ist. Ich sagte meiner Mutter dann, sie solle das klären und es kam nur, ich solle mich nicht aufregen und den Mund halten. Dann noch dunkel daran, dass mich ein Lehramtsanwärter fragte ob ich das Abschlusstheaterstück verfasst hätte.
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Ich weiß noch, dass ich mich auf der Rückfahrt nach Hause ziemlich durch den Wind gefühlt habe. Die Schulzeit lag hinter mir, und ich hatte Angst, was jetzt im Arbeitsleben passieren würde.
Einen letzten Schultag kann ich gar nicht ausmachen, weil ich ja meinen Abschluss an der Abendschule gemacht habe. Die Mitschüler waren dort alle sehr viel älter, als ich und Kontakt habe ich weder zu den Grundschülern, noch zu den ehemaligen Studienkollegen nicht mehr. Meine liebste Schulfreundin ist tot. Es ist alles okay!
Hallo Emil, ahnte ichs doch…zu viele deiner Erinnerungen waren kompatibel zu meinen als stiller Mitleser. DIe EOS Ernst Schneller war auch die meine, allerdings bis1983. Und an einen besonderen Typen namens Emil, erinnere ich mich noch. Der letzte Schultag wurde uns von unserem Rudi nicht nur verboten, sondern die Lehrer wurden angewiesen, Unterricht bis zum Letzten zu halten. Nur der Lieberei hielt sich nicht dran. Nachmittags wanderten wir dann über einen Zwischenstopp am Stadionblick zu unserem Zeltplatz mit Abschlussfete in Affalter. Liebe Grüße aus der Heimat.
Beim Lesen auf Deiner Seite stieß ich auf einen Namen, der es bei mir leise klingeln läßt (unabhängig von der Sachsenklinik) … Ich muß noch ein wenig in meinen Erinnerungen graben.
1982 wurde der Trabi des Schneeberger EOS-Direktors zwischen zwei Bäume gehoben, mit vorn und hinten knapp 10 cm Platz. Da waren wir Auer doch ganz lieb, auch zum Rudi (den ich später sogar duzen durfte).