Anders als früher.
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Im Wald war es immer kühl. Erfrischend geradezu, wenn ich von den sonnebeschienenen Wiesen oder Stoppelfeldern in ihn eintrat. Zum einen ist es im Wald schattig, nur selten fand ich einen größeren sonnigen Flecken außerhalb von Wegen und Schonungen. Zum anderen hat jeder Wald seinen eigenen, ganz besonderen Geruch; Fichten riechen anders als Kiefern, Mischwälder anders als reine Nadelwälder.
Heute war ich im Wald und der riecht: nach Staub und Trockenheit und Hitze. Selbst am Ufer des Herthateiches. Bäh. Und die heiße Luft steht auch im Wald. Nichts mit Erfrischung und Kühle. Mir reicht’s mit dieser Trockenzeit.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 08.08.2018 waren der Besuch beim Doc, die gelieferte Bestellung, der Versuch eines Spazierganges.
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Münzen.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Nicht schön, deine heutige Begegnung mit dem, was du dir vom Wald erwartet hattest. Es wäre auch ein Wunder gewesen…
Bald, Emil.
Bald riechst du wieder die feinen Unterschiede. Das Moos, feuchte Laub, erdiges liegt in der Luft. Ich liebe die Waldgerüche.