Über Adventskalender.
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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Alle meine Kerzen brennen für all jene, die Hoffnung brauchen.
Adventszeit. Die Zeit, auf die ich seit dem dritten Februar zuwarte. Die Zeit der Ankunft (Adventus Domini). Die Zeit zwischen Samhain und Yule. Eine Zeit, die mit vielen Lichtern und Kerzen verläuft.
Irgendwann tauchte der Adventskalender auf. Der war eine Zählhilfe, ein Zeitmesser, seine kleinen erbaulichen Bildchen, später lustigen Bildchen und noch später Türchen mit diversen Füllungen sollten das Warten auf die Bescherung durch das Christkind verkürzen, erträglicher machen. 24 Felder gibt es in den gedruckten Adventskalendern, damals oft noch Weihnachts- oder Adventsuhr genannt, übrigens erst seit 1922. Die zu öffnenden Türchen auch erst seit ungefähr 1920. Doch schon vor 1930 gab es das erste mit Schokolade u. ä. füllbare Exemplar, das Christkindleinshaus zum Füllen mit Schokolade der lithografischen Anstalt von Reichhold & Lang in München.
Ich liebe Adventskalender. (Eine bisher absolut unbekannte Tatsache, stimmt’s?) Nur habe ich in diesem Jahr einfach keine Gelegenheit gehabt, einen zu kaufen, denn das erledige ich erst nach dem Totensonntag. Und da war ich ja anderweitig verhindert, wie ihr lesen konntet. Seit gestern habe ich trotzdem einen, wie ich noch nie einen hatte, einen aus der “Grafik Werkstatt” (© Grafik Werkstatt “Das Original”, Gütersloh). Postkartengroß kam er per Post zu mir:

Postkartengroßer Adventskalender
Cremeweiß. Eine liegende weiße Wollstrickpudelmütze, aus der nur der Kopf eines braunen Babyhäschens herausschaut. Drei Zeilen á zwölf acht Türchen.
Rote Beschriftung oben links: Kuschelige Adventszeit; oben rechts: Komm mit warmem Popo gut durch den Winter und hopse gesund ins neue Jahr.
Diese Überraschung ist der Advenstkalenderpostschreiberin mit der feinen, runden, offenen Handschrift wirklich gelungen. Nachher werde ich das erste seiner Türchen öffnen. Mein siebenter Blogadventskalender ist jetzt schon geöffnet, zumindest sein erstes Türchen.
Euch allen wünsche ich eine Zeit voller glücklicher Momente.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das täglich 24 Stunden lang bei der Versteigerung von #hand2hand tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür.
P.S.: Das Gute des Tages gibt es dann morgen rückblickend auf heute.
Die Tageskarte für heute ist I – Der Magier.
© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Guten Morgen Emil!
Danke für deine Worte in diesem Blog,
die mein Herz im Moment sehr berühren…
Alles Gute dir, beste Gesundheit und alles das
was deine Seele braucht!
… von Herz zu Herz …
Segen!
M.M.
Ich wünsche dir einen schönen Advent. Auch ich habe einen Postkartenkalender von meiner Tochter mitbekommen, weil ich ja dieses Jahr nicht mit ihnen Plätzchen kann und so. Schneit es bei dir auch?
Herzliche Grüsse, Ulli
Pünktlich zum 1. Dezember hats bei uns geschneit. Ich schick dir darum einen kleinen virtuellen Schneemann, damit es für dich noch ein bisschen mehr Winter werden kann.
Ein ganz besonderes Dankeschön dafür!
Lieber Emil,
ich freu mich, dass wieder Adventskalenderzeit auf deinem blog ist. Ich finde das echt eine gute Idee, jeden Tag was reinzusetzen!
Liebe Grüße
Michelle
Ich denke, wir werden unsere Adventskalender – mit einem einzigen sind wir ja nicht zufrieden – an diesem Wocheende aufstellen/-haengen.
Eine besinnlich-frohe Adventszweit wuensche ich Dir,
Pit
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