Nicht konstant (2017: 082)

Doch ohne Irrweg.

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Wenn es möglich wäre (vielleicht ist es das ja und ich bin nur nicht mutig und entschlossen genug dazu?), würde ich viel öfter aussteigen aus diesem Vehikel. Es anhalten, da, wo etwas Interessantes zu sein scheint, auch auf freier Strecke, weitab von Bahnhof, Haltestelle und vorgegebener Linie.

Direkt neben dem Normalen, Vorgesehenen beginnt der – mein! – Irrgarten des Lebens, durch den kein Irrweg führt, in dem es keinen Irrweg gibt, sondern nur sich ständig bewegende, von mir immer wieder verschobene und immer neu gewählte Ziele.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 23.03.2017 waren sehr frühes Erwachen, erledigte Flickarbeit, Arnold Schönbergs “Gurrelieder” (Boston Symphony Orchestra, Tanglewood Festival Chorus, Seiji Ozawa).
 
Die Tageskarte für morgen ist das As der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nicht konstant (2017: 082)

  1. Was ist schon ‚Normal‘? Wie heißt der tolle Werbespruch: Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

    …und abseits der eingefahrenen Wege gibt’s die schönsten und interessantesten Trampelpfade.

  2. wildgans sagt:

    Und wieder ein so zartwildes Lebensbekenntnis. Solche Gedanken gehen mir in Zug oder Bus sitzend, wie oft durch die Sinne…Gut in Worte gefasst!

  3. Sofasophia sagt:

    Wer sieht eigentlich was für wen vor?, taucht als Frage auf, während ich dich lese. Die Antwort wissen nicht die da, die andern, einzig wir selbst.
    Oder so.

    • Der Emil sagt:

      Nicht nur die da. Es gibt schon ein paar (Natur-)Gesetze und akzeptierte (soziale) Regeln. Oder so.

      Aber sonst bin ich doch frei, mich an (scheinbare) Konventionen (und Erwartungen!) zu halten oder nicht — das heißt jedoch noch lange nicht, daß ich mir auszubrechen erlaube …

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