Ein ganzes Jahr zuvor
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Gedeeschd oder gedeescht – egal. Ein typisch sächsisches Wort für einen Gemütszustand. Nicht traurig, nicht niedergeschlagen, nicht freudlos, nicht kränklich, absolut nicht depressiv. Aber eben gedämpft, gedrückt, still, in mich gekehrt, müde, schläfrig, faul. Gekuschelt in Erinnerungen und Phantasien. In alte Texte versunken, in Bildern auf den Festplatten.
Besonders meine Texte vom September vorigen Jahres waren mir an diesem Tag wichtig. Am 4.9.2015 hatte ich Fieber, lag krank im Bett. Ist es vielleicht doch der Beginn herbstlicher Zeit, der meine Gemütslage am Septemberanfang bestimmt, beeinflußt? Sogar den Mühsam (mit bedauerlichen Tipfehlern) hatte ich schonwieder vergessen! Gibt’s das denn? Kann das denn sein?
Aber auch im September des vorigen Jahres hatte sich einer meiner Träume für mich erfüllt. Dem hing ich diesen Tag und hänge ich noch sehr, sehr sehnsüchtig nach … Und seinen damals ungeahnten/ungehofften Folgen …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 4. September 2016 waren die Ruhe und die Erinnerungen.
Tageskarte 2016-09-05: XVI – Der Turm.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


En sehr schönes Wort. In meinem Dialekt gibt es kein Pendant.
Es ist ein weiches Wort, das dieses wattige/wattierte Erleben ganz gut aufklingen läßt. Wie „schummerig“ …