Mit verstauchtem Knöchel ist nicht gut pilgern
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Und genau deswegen sitze ich gestern am späten Nachmittag wieder in Halle (Saale). Ich und mein #oekuweg haben eine Pause nötig, in der ich meinen Fuß kurieren kann, das eine oder andere an meiner Packliste ändern werde. Leichtere Klamotten allerdings sind nur bedingt möglich. Aber ich kann meine Logistik (wie hochtrabend das klingt – dabei geht es nur darum, einige ÖPNV-Dinge herauszusuchen und die genauen Adressen der Pilgerherbergen und die exakten Wegstrecken in der Kladde zu notieren) etwas verbessern und die bisher gemachten Notizen und Bilder besser sortieren.
Jaja, ich hörte auf den Ratschlag des alten Mannes, der diesen Pilgerweg auch schon ging und ließ mich bis zum Bahnhof mitnehmen. Die einem anderen Pilger im Türmerhaus bei einer Spontanheilung überflüssig gewordenen Krücken waren daher nicht nötig.
Eine Unterbrechung, eine Pause. Zuhause besser zu ertragen als irgendwo weit weg und ohne organisierte Versorgung, wie es im Türmerhaus gewesen wäre. Und das beste daran: ganz ohne schlechtes Gewissen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 8. August 2016 waren meine Entscheidung und das Schreiben des hier 3000sten Artikels.
Tageskarte 2016-08-09: Der König der Stäbe.
© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Kluger Emil.
Gute Besserung.
Mit den eigenen Ressourcen zu haushalten und gut zu sich zu sein ist weitsichtig gehandelt. Das nächste Mal ziehst du schon wieder erfahrener los.
Gute Besserung für den Fuß.
Genau. Und danke.
Ja, da kannst Du Dich nun in aller Ruhe auskurieren und ausruhen. Gut, daß Du Dich nicht weitergequält hast.
LG, Petra
Gute Besserung, Emil.
Gute Besserung!
Ich danke Dir.
dann freue ich mich darauf, Deine weiteren Pilgererfahrungen einfach später zu lesen. Jetzt erstmal gute Besserung für Deinen Knöchel. Ich denke, egal, wie Du Dich entschieden hättest, es war richtig so. Es ist und bleibt Dein Weg und ich habe ihn wirklich gerne lesend verfolgt.
Danke, danke sehr.
Emil,
annehmen ist der erste Schritt zur Heilung und DU,
bist weise genug anzunehmen.
Gute Besserung und alles Gute!
Segen!
M.M.
Der letzte Satz freut mich.
Gutes Kurieren und Optimieren!
Und mich hat DAS echt überreascht …
Du hast viel erreicht auf deinem Weg. Alleine das Losgehen war doch schon ein Erfolg. Ich glaube ja an Vorsehung, jedenfalls so ein bisschen. Darum sage ich mir immer, wer weiß, wozu manche Dinge gut sind, die sich im Augenblick nicht gut anfühlen. Schone erstmal deinen Fuß und plane dann erneut.
Liebe Grüße,
Elvira
Klasse Entscheidung – zum Glück in relativer Nähe von daheim! Gutes Kurieren und Sichten und Ruhen!
gute besserung auch von mir zu dir . deine entscheidung ist die richtige…
Alles Gute für deinen Fuß.
Alles Gute dir weiterhin. Ich bin heute 12 Stunden unterwegs gewesen. Jetzt bin ich platt. Meinen Blog werde ich auch bald weiterführen 🙂 bis bald. Buen Camino.
Auch das gehört wohl dazu und ist wahrscheinlich eine der grossen Herausforderungen, das Pausieren zur rechten Zeit, wie das Beenden der Pause ebenso.
Es war eine sehr große Herausforderung … Aber es funktioniert(e) ohne die innere Stimme, die bei solchen Gelegenheiten sonst immer „Versager“ flüsterte und schrie.
So früh schon so weit gekommen!
Erstaunlich. Ja, wirklich erstaunlich.
Und Sa oder So geht es weiter.