Es geht schonwieder los
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Da hat also ganz unerwartet dieses 2016 begonnen. Und viele hoffen, daß es ganz anders weitergeht als 2015. Aber wie hat Einstein mal gesagt: “Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” (Nun, jedenfalls wird ihm dieser Satz zugeschrieben.)
Und so werden auch für dieses Jahr Vorsätze über Vorsätze gefaßt werden/worden sein, die schon nach wenigen Stunden/Tagen/Wochen wieder vergessen sein werden.
Wer sein Verhalten nicht wirklich ändert, kann auch keinen anderen Lauf seines Lebens erwarten.
Wer an der Umsetzung seiner Wünsche nicht arbeitet, wird ihre Erfüllung nur schwerlich erleben.
Wer Fantastereien nachhängt und vergißt, über die Machbarkeit seiner Vorhaben ernsthaft nachzudenken, danach nicht ernsthaft zu planen vermag, dem wird die Umsetzung wahrscheinlich verwehrt bleiben.
Ich bleibe bei den Dingen, die ich mir in meinem Wunschzettelbrief wünschte. Die Schokolade, den Schinken und den Stollen habe ich ja schon zu Weinachten bekommen – am Rest werde ich in diesem Jahr arbeiten. Ja, ich wünsche mir diese Dinge nicht nur, ich werde etwas dafür tun.
Ach ja, es wird zumindest eine Änderung hier geben: Die Beiträge erscheinen nicht mehr am Tagesanfang, sondern eher zum Tagesausklang …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wunschlos ist jener Wunsch, den ich für mich noch immer tief im Herzen trage. Ein Synonym von umfassender Zufriedenheit, Glückseligkeit.
Und dir wünsche ich Wunscherfüllungen zuhauf.
Wunschlos? Möchte ich nie sein. Da würde jede Sehnsucht fehlen, jeder Antrieb zu weiterem Leben … (Glaube ich.)
Und ich stelle es mir himmlisch vor. Das Getriebensein wäre ich gerne los. Obwohl – du nennst es Antrieb … hm …
Keinen Wunsch mehr zu haben, keine Sehnsucht(, keine Hoffnung):
Himmlisch? Ich glaube, es wäre für mich nur noch ein (sinnloses) Dahindämmern, Lethargie …
Oder Freiheit pur …
Und die Freiheit zu träumen, zu sehnen und zu wünschen …?
Du und ich — und wer sonst noch mag — schreiben im Januar einen Blogartikel über erwünschte Wunschlosigkeit mit dem (Hash-)Tag #wunschlos?
Mal schauen?!
Egal wann die Beiträge erscheinen, Hauptsache ist, du schreibst welche! Ich lese dann …
Schreiben werde ich, versprochen.
Ein Gutes Neues und natürlich Wunscherfüllung
Danke gleichfalls.
Das, was du dem großen Albert zuschreibst und die Sätze danach gefallen mir außerordentlich gut. Einiges davon werde ich berücksichtigen.
Ich drücke für uns alle die Daumen, dass es kein kriegerisches Jahr wird – weder im Kleinen im Alltag noch im Großen in der Weltpolitik.
Ja, Krieg … etwas, das jahrzehntelang fern und unerlebbar erschien. Obwohl ich als Soldat darauf getrimmt wurde blieb er unvorstellbar. Und jetzt? Für ein paar Euro und Dollar werden ganze Länder in Grund und Boden geschossen/gebombt.
Der Albert Einstein zugeschriebene Satz gefällt mir außerordentlich gut. Also eigentlich egal, von wem er ist. Wenn die Freiheit ein wunschloser Zustand ist, oder der wunschlose Zustand die absolute Freiheit, dann kann man ja eigentlich nur mit Janis Joplin antworten: Freedom is just another word for nothing left to lose“ – und das stelle ich mir dann doch recht öde vor.
Ja. An Janis dachte zwar nicht, aber öde stell ich es mir auch vor.
Wenn das mit dem Ändern so einfach wäre. Aber nur das ist der Weg.
Leben ist doch: (Ver-)Änderung … Örtlich, zeitlich, innerlich, äußerlich …
Frisch ans Werk! 😉
Bin ich ganz bei dir! Frisch ans Werk! *seufz* 😉