Erinnerungshilfe Advents-Rituale
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Meinen Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen fernab von zuhause, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen.
Ich wünsche all diesen Menschen und mir eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Meine Kerzen brennen für alle, die Hoffnung brauchen.
Warum erinnere ich mich in der Adventszeit besonders gut an längst Vergessengeglaubtes? Es liegt vielleicht daran, daß der Advent eine Zeit besonders vieler Rituale ist: Türchenöffnen, Kartenschreiben, Weihnachtsmarktbesuche, Weihnachstgewürze und -düfte, besondere Musik, rituelles Fernsehprogramm …
Unter anderem die Rituale. Erinnerungshilfe par excellence.
Und wie ist das bei euch?
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 8. Dezember 2015 waren ein ausgepacktes und ein abgeschicktes Paket.
Tageskarte 2015-12-09: Die Neun der Schwerter.
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Mir ist der Advent eine stille Zeit der Besinnung und der Ausrichtung auf das Wichtigste in meinem Leben – meine Familie.
Ja, das soll die Adventszheit ja für viele sein. Oft eben auch mit vielen Ritualen — die gibt es bei euch doch auch?
Na klar:-)
Eins meiner Rituale ist um diese Zeit meine Stube zum glänzen zu bringen, in die Ecken zu krauchen und die Scheiben zu wienern, das ist jetzt getan, nun geht es darum mehr und mehr zu schmücken, wo nur meine Lichtweihnachtssterne für die Fenster sind? Noch habe ich sie nicht aufspüren können, dann eben Kerzen ins Fenster hinein, auch schön! Ein weiteres Ritual ist mein persönlicher Rückblick, eine Art Verortung im Jahr, weil ich einfach nichts Olles mit in den neuen Jahreskreis nehmen will, der für mich mit der Wintersonnenwende beginnt. Und dann, ja Einkehr, besinnung, heute mit den Enkeln und der Tochter Plätzchen backen, Karten schreiben kommt noch und Kalendergestaltung auch …
herzlichst
Ulli
Advents- statt Frühjahrsputz?
Aber auch bei Dir ist die Adventszeit sehr ritualisiert. Hast Du (wie ich es für mich tat) auch Rituale aus Deiner Kindheit, aus der Vergangenheit wiederbelebt?
Rituale aus der Kindheit gab es kaum, ausser Plätzchen backen und manchmal hat die Mutter sogar etwas vorgelesen, das war es aber auch schon, wenn ich mal den Nikolaus überspringe. Ich selbst singe Lieder mit den Enkeln, lese vor, heute war Plätzchenbacken angesagt, mit meinen Kids habe ich selbst, als sie schon eigentlich zu gross fürs vorelesen waren, in der Adventszeit ein Buch parat gehabt und wenn ich nachmittags frei hatte, dann gabs Plätzchen, Kakao mit Sahnehäubchen (für Mama mit einem kleinen Schuss 😉 ) und dann eben eine Vorlesestunde, das fanden beide immer total klasse. genau, gebastelt haben wir auch immer viel- das kommt noch mit den Enkeln und basteln tue ich immer noch sehr gerne um diese Zeit!
Ich mag den Advent, obwohl er bei uns Zuhause, wie eigentlich die meiste Zeit, eher kühl zuging, war ja ab meinem 8. Lebensjahr mit Mutter allein … seufz … aber bin ja schon ne Weie gross 😉
lieber Emil, ich habe mich heute etwas geärgert, ich hatte da was für dich und habs wieder vergessen, ich hole das jetzt gaaanz bald nach … hihi, mein keines Wichtelpäckchen für dich …
Huch!? — Na, da mußich mich wohl überraschen lassen …
Jepp, das musst du … und sag mal, was ist das denn für ein ink? Klicke ich ihn an, hab ich Buchstabensalat auf dem Monitor, kann aber auch an meiner Verbindung liegen … 🙁
Welcher Link???
ich habe festegestellt, dass dieser Link, wie jetzt auch, nur im Reader erscheint, nicht bei dir im Blog, hab mir das gestern noch angeschaut. Da steht:
https://polldaddy.com/js/rating/rating.js – seltsam das!
Das ist JavaScript zum „Gefällt-mir“-Stern — und JS wird vom Reader nicht interpretiert 😉
ach sooo … seltsam, dass es nur bei dir zu lesen ist … na egal, ich weiss ja jetzt Bescheid, dass ich sonst nix verpasse 😉
Bei mir ist eine merkwürdige Zeit angebrochen, und das seit einigen Jahren. Eine Lücke ist entstanden. Eine Grauzone ohne Rituale. Die alten verblassten nach und nach mit dem Auszug der Kinder. Sie bereiteten mir ohne die Kinder keine Freude mehr, wurden leer. Ich habe keine neuen Rituale gefunden, die mich wärmen. Stoße ich auf Lieder im Radio, die wir gemeinsam sangen, oder Gerüche, die nur in diese Zeit gehören, dann bereiten sie mir Schmerzen. Herzschmerz und Wehmut.
Hier etwas zu antworten, fällt mir ziemlich schwer.
Als ich ohne Kinder weiterlebte, habe ich alte Rituale (meiner Großeltern) ausgegraben und in meine Adventszeit eingebunden. Hat mir geholfen, die Leere zu füllen. Es hat wohl jeder Mensch seine eigenen Strategien für alles mögliche …
Ein wenig schmücken, ein wenig basteln und zur Ruhe kommen.. Mit lieben Menschen die Zeit verbringen … 🌟💫⭐️🎄❤️