Das Ziel verfehlt (332/33)

Etwas Großes geschafft

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Kennt ihr das auch? Da plant man und plant man und schmiedet Pläne und bereitet vor. Manchmal wochenlang. Mir ist es erst gestern wieder passiert: Das was geplant war und was ich auch erreichen wollte, war einfach nicht hinzubekommen. Ein paar der vorbereitenden Arbeiten waren so, wie sich alles gestaltete, absolut nicht abzuschließen. Es mußte erst etwas anderes, überhaupt nicht vorgesehenes getan werden. Und das wurde gestern dann auch getan, mit vereinten Kräften und zur Zufriedenheit aller erledigt.

Befremdlich, fast unangenehm seltsam ist das manchmal, wenn meine Vorstellungen von und Erinnerungen an Gegebenheiten, die ich wie aus dem Effeff zu kennen glaube, dann doch so weit von der Realität abweichen. Gerade, als hätte ich mit alledem noch nie zu tun gehabt. Dabei … Dabei ist es für mich doch etwas Altbekanntes, Vertrautes, mit dem ich mich zu beschäftigen gedachte und auch noch beschäftigen werde. Aber nein, es war und ist vieles ganz anders als in meiner Erinnerung, die erst vier Wochen alt war/ist. Pffff.

 

Am Ende aber, wenn nicht nur das gestrige, absolut nicht geplante Ziel, sondern das große, geplante Ziel erreicht worden sein wird, dann sind solche kleinen Unwägbarkeiten wie bei so vielen anderen Plänen und deren Umsetzung nur noch Kinkerlitzchen, amüsante Anekdötchen, an die ich mich gerne erinnere und von dene ich gerne erzähle:

“Weißt Du noch, wie ich bei euch damals die neue Spüle einbauen wollte und statt dessen erstmal eine neue Hundehütte auf der Datscha zimmern mußte?”

 

Mein drittes der “Drei Bilder” erscheint erst am Sonntag um acht Uhr bei Pixartix.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 27. November 2015 war unvorhergesehene Ordnung.
 
Tageskarte 2015-11-28: Der Bube der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Das Ziel verfehlt (332/33)

  1. wildgans sagt:

    Das Leben strotzt nur so vor Unwägbarkeiten! Herrlich finde ich Deine stets unter jedem Eintrag sich befindenden Positivitäten!!
    Hundehütten an der Datscha – uih – sicher wurde die so stabil, dass sie noch heute steht! Was für eine Sorte Hund hat drin gewohnt? Sicher keiner mit rotem Zierschleifchen am Kopf, kein weißer Königspudel, vielleicht `ne Rauhaardackelhexe?

    • Der Emil sagt:

      Das Positive kommt von meiner Depression, ein Teil meiner Selbsttherapie.

      Und die Hundehütte war nur (leider?) ein Beispiel für die „weißt-du-noch“-Floskel …

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