Ich seh‘ mir einen Film an (249/116)

Das Leben ist nichts für Feiglinge

To get a Google translation use this link.

 

Verdammt nochmal, wieso denn das. Wieso erwische ich seit Wochen immer wieder die Filme, in denen es ums Sterben, um Krebs, um … um all das geht, wovor ich so verdammt viel Angst habe? Obwohl: Das stimmt ja garnicht, denn vor dem Tod hab ich keine Angst. Egal, was damit verbunden ist, das macht mir keine Angst. Aber das Sterben, die Schmerzen.

Ja. …

 

Nein. Halt.

 

Filme sehe ich mir an über starke Menschen, die lieben und leben und sich einen Dreck um Erwartungen anderer und um Konventionen scheren. Mit Szenen, die mich heulen lassen ob ihrer Emotionalität, Menschlichkeit. Bin ziemlich nah am Wasser gebaut, und das finde ich gerade echt gut. Und einer von diesen starken Menschen, die lieben und leben und sich einen Dreck um Erwartungen anderer und um Konventionen scheren, versuche ich auch zu sein. Ich habe mich nur lange genug davor gedrückt. Also: Weg mit dem Krebs und der Angst vorm Ersticken, brav wieder die Pillen einnehmen. Toll, und schon am zweiten Tag geht es mir wieder etwas besser. Diesen grippalen Infekt, den schaff ich dann auch noch.

Außerdem hab ich noch einiges vor.

Mußte jetzt einfach mal erwähnt werden.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 5. September 2015 war viel Schlaf.
 
Tageskarte 2015-09-06: 0 – Der Narr.

© 2015 – Der Emil. Text & Bilder unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter Erlebtes, Gedachtes, One Post a Day, postaday2015 abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu Ich seh‘ mir einen Film an (249/116)

  1. piri sagt:

    Hey, du bist du und genau das ist richtig. Wenn du jemand anderes sein wolltest, dann wärst du nicht mehr du selbst!

  2. Xeniana sagt:

    Ich kann das irgendwie gut verstehen. Angst gehört zum Leben dazu, nur wenn sie sich zu viel Raum nimmt ist es blöd. Sie hat einfach die Tendenz sich auszubreiten wenn man ihr nachgibt. Ich glaube die meisten Menschen haben Angst vorm Sterben es ist eine Urangst die fast jeder angst zugrunde liegt. gute Besserung lieber Emil!!

  3. Sofasophia sagt:

    Hast du „Claire“ geguckt, auf Arte?
    Wie auch immer … das ist schon wieder so ein Text von dir, der eigentlich genauso gut von mir sein könnte. Inkl. des Infekts oder was immer mir da Fieber macht. Nur weniger dramatisch als bei dir. Tja …

Antworte auf den Kommentar von piri Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert