Berlin muß warten, Leipzig rief. Lautstark!
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Es ist jetzt Montag Nachmittag. 15.00 Uhr genau. Und ausnahmsweise schreibe ich jetzt.
Als die allerallerallerbeste Freundin mich gestern Abend vom Bahnhof abholte, hatte sie noch eine Überraschung für mich. Und die ist der Grund für diesen seltsamen Blogeintrag.
Aber der Reihe nach. Zuhause erwartete mich ein übler Empfang: Nicht nur, daß ich dringend aufs Klo mußte, nein, ehe ich dieses erreichen konnte, lagen wegen des defekten Fahrstuhls noch neun Stockwerke Hintern und dalles andere zusammenkneifen und Gepäck nach oben schleppen vor mir. Nachdem das aber geschafft war, habe ich nicht mehr viel getan, nur die Klamotten vom Leib geschleudert, mich unter die Dusche gestellt und danach den Blog geschrieben. Der war um 00.30 Uhr fertig, in der Vorschau, und ich war sooooooo müde und kaputt, daß ich einfach vergaß, ihn zu publizieren. Heute früh um sechs fiel mir das dann auf. Keine Sorge, um diese Uhrzeit bin ich nicht aufgestanden. Esrt viel später brachte ich es fertig, meine Schlafcouch zu verlassen. Auspacken, wegräumen, die gewohnte Ordnung im Rucksack wiederherstellen. Kosmetik und Medikamente an ihren gewohnten Platz, damit auch damit alles wieder reibungslos funktioniert. Dazwischen ein Frühstück aus Kaffee und Keksen. Was soeine Reise doch an Unordnung in der Wohnung und in den Gewohnheiten hinterläßt!
Naja, jetzt jedenfalls sieht es hier wieder ordentlich genug aus, um (zur Not) sehr gute Freunde hereinzubitten, und unordentlich genug, um mich wieder wohlzufühlen. Aber viel Zeit für den Blog habe ich auch nicht mehr. Denn jetzt gleich wird das große Vorbereiten und Aufbrezeln beginnen. Die drei noch zu schreibenden Berlinreiseartikel kann ich jetzt und heute nicht schreiben. Gegen 17 Uhr nämlich wird die allerallerbeste Freundin mich abholen. Es geht nach Leipzig, in den Clarapark. Open Air, heute, wo es doch ab und zu tropft aus den dicken grauen Wolken, die über Halle (Saale) und der großen Großstadt gleich nebenan hängen. Ich werde mich von der Musik von Melissa Etheridge – this is M. E. einfach überraschen lassen. Die zwei Karten für dieses Konzert waren nämlich die Überraschung, die die allerallerbeste Freundin für mich hatte. Uff.
Deshalb also, weil ich zur Schreibzeit des Blogs wahrscheinlich noch nicht wieder zuhause bin, schreibe ich schon am Nachmittag. So. Und jetzt geht es ab ins Bad. Augenbrauen zupfen und Nägel lackieren. Ich will ja mindestens die Schönste sein auf so einem Konzert.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 13. Juli 2015 waren das Ausschlafen und das tolle Konzert auf der Leipziger Parkbühne; Melissa Etheridge ist live viel rockiger und gitarriger und rauher in der Stimme als auf CD oder im Radio. Vielen Dank dafür!
Tageskarte 2015-07-14: Das As der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Oh! Hättees nicht ab nd an getröpfelt oder damit gedroht, hätte ich auf der Wiese vor der Parkbühne gesessen. Na das wäre vielleicht eine Überraschung gewesen!
Hättest Dich ja davor unters Dach setzen können? War einfach gute Musik, ganz anders als auf den Studio-CDs.
Ja, aber Wiese ist schon schöner
Das war doch ein gelungener Ausklang dieses Bildung- und Begegnungswochenendes!