Vergessene Tatsachen und Anlässe
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Der 14. Mai. Durchaus ein Tag mit Geschichte.
Vor sechzig Jahren zum Beispiel haben (nachdem die Bundesrepublik Deutschland im Oktober 1954 in die Westeuropäische Union aufgenommen wurde) am 14. Mai 1955 in Warschau, der Hauptstadt der Volksrepublik Polen, Albanien, Bulgarien, die DDR, die VR Polen, die VR Rumänien, die VR Ungarn, die Sowjetunion und die Tschechoslowakei den Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand unterzeichnet. Von 1955 (die DDR durfte erst 1956 als militärischer Partner mitwirken) bis 1991 bildete das von den westlichen Mächten abschätzig “Warschauer Pakt” genannte Bündnis das friedenserhaltende Pendant zur NATO.
Wollte nur mal daran erinnern. Daß es früher noch etwas anderes gab als den Weltpolizisten, den Imperialismus, die Konsumgesellschaft. FDGO – wo ist die denn hin? Es wird vieles viel zu schnell vergessen.
Das hat nichts mit Christi Himmelfahrt zu tun? Oh, wurde da nicht auch etwas dem Vergessen anheimfallen gelassen?
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 13. Mai 2015 war ein sehr nettes Gespräch.
Tageskarte 2015-05-14: Die Drei der Stäbe.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich denke schon. ..
Deine Geschichte über die Bilderkiste ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf.
Meine ist nun auch fertig.
Gute Nacht
»[…] die DDR durfte erst 1956.« Sehr hübsche Formulierung. Darauf hatten sie sich alle schon so gefreut.
Sonst aber sei Dir recht gegeben: Die Existenz der NVA gab dem Gerücht im Westen »Der Russe kommt!« ein Gesicht, das sächselte. Das schlug der gefühlten Bedrohung die Kanone vom T-54.
Im Übrigen aber die besten Wünsche für den Vatertag, den vordergründigsten aller Feiertage.
Und P.S. Die russischen Flugzeuge waren immer die entscheidende Kleinigkeit besser als ihre westlichen Pendants
Ach, Herr Pantoufle. Dieses „dürfen“ kann auch ein „müssen“ gewesen sein, doch ehe es dazu kam, mußte der Kriegszustand beendet, eine eigene Armee samt der gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen und auch sonst noch das eine oder andere erledigt werden.
Danke auch für die Wünsche, allerdings sitze ich gerade als Sendetechniker im Radio (nix mit feiern) und bleibe bei der traditionellen Bezeichung Christi Himmelfahrt. Du bist bestimmt mit dem Mopped unterwegs?
Nö, ich sitze zu Hause und schreibe ein wenig. Da ist mir gerade nach. Aus dem Alter, mit einem Schnapsglas am Bändchen um den Hals durch die Straßen zu wanken, bin ich raus. Ich seh mir die besoffenen
Idiotenlieben Nachbarn durchs offene Fenster an und gehe im Zweifel ans Telephon, wenn eine besorgte Ehefrau anruft, ob ich ihren Heini geehen habe (könnte ja bei mir in den Rabatten liegen und schlafen)Ich denke schon, dass vieles vergessen wurde. Vielleicht ist es bequemer so. ?
Gruß von nebenan.
Bequemer. Und den Siegern passender.