Unsinnige Frage #156 (86/279)

Sprache ist schon wunderlich, oder?

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Da stolperte ich gestern über einige Rätsel bei der Mützenfalterin. Wie ihr dort nachlesen könnt, geht es um die Vorsilbe ver- vor bestimmten Verben.

Wieso gibt es weder lieren, wesen, nichten, gessen als reines Verb? Sind ja alles Worte, welche mit einem ver- vornedran eher negativ konnotiert sind, oder? (Wobei verwesen früher wohl eher als verwalten verstanden wurde, als der Verweser noch seiner Arbeit nachging …)

 

Warum ist das so?

 

Ein weiteres Rätsel der Deutschen Sprache …

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 26. März 2015 war das MTS-Konzert in Leipzig.
 
Tageskarte 2015-03-27: Die Sieben der Kelche.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Unsinnige Frage #156 (86/279)

  1. Szintilla sagt:

    Das sind gar keine Rätsel.
    Es handelt sich dabei um Wörter, die aus dem alt- oder mittelhochdeutschen Wortschatz kommen und sich, im Laufe der Zeit, gerundet, bzw. angepasst haben.
    Ein Beispiel – verlieren / mhd. verliesen / ahd. farliosan geht auf ein nicht mehr existierendes Verb „leu“ = lösen zurück.

    Das lässt sich im Herkunftswörterbuch nachlesen, das bringt so manches Licht ins Dunkle. 🙂

    Liebe Grüße,
    Szintilla

  2. minibares sagt:

    Verben mit ver sind alle negativ?
    Versprochen, nicht alle…

  3. Gabi sagt:

    Bin ver- wirrt. 😊

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