An den Plan halten (14/351)

Früher in Leipzig (seit Tunnel war ich noch nicht dort).

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Pfffffffhhhh. Das war’s dann wohl. Vorbei, aus, Ende Gelände, Finito. Und es war wieder gaaaanz typisch: Trotz langer Planung, langfristiger Vorbereitung und mehrfacher Erinnerung hatte er es wieder (!) nicht geschafft. Wie immer. Okay, wie meistens, wie so oft. Dabei ist das doch wirklich nicht schwer. Es muß sich einfach jeder an den Plan halten, an den ganz einfachen, offiziellen Plan. Dann ist das auch alles wunderbar zu schaffen, dann gibt es keine Probleme, keine Rennerei. Und drei Minuten sind wahrlich genug Zeit für den kurzen Weg.

Aber wie so oft: Ankunft pünktlich Dreiundzwanzig, Weiterfahrt am Gleis gegenüber Sechsundzwanzig. Im Dreiß-Minuten-Takt. Kein Problem, ganz leicht zu schaffen. Aber wenn die S-Bahn statt wie geplant am Gleis Sechs einfach auf Gleis Achtzehn einfährt, dann rennt er sich jedesmal die Lunge aus dem Leib, um in dem Moment, da er die Treppe aus der Unterführung heraufgespurtet kommt, das Zugende direkt neben sich aus dem Bahnhof hinausrauschen zu sehen.

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 13. Januar 2015 war eine recht gemächliche Abendschicht.
 
Tageskarte 2015-01-14: Die Neun der Münzen.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu An den Plan halten (14/351)

  1. alltagsfreak sagt:

    Ich sehe leider die Tags nicht. Ob erlebt oder erdacht. Ich erlebe das leider öfter. Sooo viel Zeit umzusteigen, ja wenn!!! der blöde Zug zu spät kommt oder warten muß, damit der andere erst einmal passieren kann.

  2. Gudrun sagt:

    Dann wird es ja Zeit, dass du durch den Tunnel mal kommst. 🙂

  3. Warum fällt mir bei Deiner Geschichte Tempelhof ein? 🙂

  4. Bei der Bahn und in der Planung des öffentlichen Nahverkehrs arbeiten offensichtlich nicht nur in Berlin ausgemusterte „Humoristen“ *hihi*

  5. Bruder Indiana sagt:

    Also, als Landei in Berlin war ich der Meinung, mich für jeden Zug beeilen zu müssen. Und da ist es dann natürlich nur aus Versehen auch des öfteren vorgekommen, dass ich einfach in einen Zug eingestiegen bin, der die völlig falsche Richtung fuhr. Bis ich dann begriffen hatte!

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