Den Dingen eine Stimme verleihen 01

Unangenehm unstetes Dasein

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Dieses ewige Rein-Raus geht mir gewaltig gegen den Strich! Und dann das ständige Hin und Her – als wäre eine Entscheidung für die eine oder die andere Seite nicht möglich. Oder dieses Kreisen, wie eine Katze um den heißen Brei herum. Rechtsrum? Linksrum? Längs oder quer? Ich fühle mich einmal hierhin gezerrt und dann wieder dorthin geschoben. Das ist doch nicht normal, das ist doch nichts Vernünftiges! Einmal, einmal nur möchte ich geradewegs eine Richtung beibehalten dürfen. Oder einfach nur ruhen können, unbewegt verharren dürfen. Aber nein, ich werde immer nur durch die Gegend geschubst.

Hin und her. Ringsherum. Rein und raus. Rein und raus. Hin und her. Und immer wieder werd‘ ich dabei naßgemacht.

Das Dasein als Wischmop ist ganz schön unangenehm.

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 22. September 2014 war der doch fast pünktliche Feierabend nach einer einfachen Schicht (und nicht nach einer Doppelschicht).
 
Tageskarte 2014-09-23: XVI – Die Welt.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Den Dingen eine Stimme verleihen 01

  1. Sofasophia sagt:

    👍klasse! ne, wischmob möcht ich nicht sein. 🙂

  2. Gabi sagt:

    Und da soll nochmal einer sagen, ein Wischmob hat ein leichtes Leben. 🙂

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