Unangenehm unstetes Dasein
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Dieses ewige Rein-Raus geht mir gewaltig gegen den Strich! Und dann das ständige Hin und Her – als wäre eine Entscheidung für die eine oder die andere Seite nicht möglich. Oder dieses Kreisen, wie eine Katze um den heißen Brei herum. Rechtsrum? Linksrum? Längs oder quer? Ich fühle mich einmal hierhin gezerrt und dann wieder dorthin geschoben. Das ist doch nicht normal, das ist doch nichts Vernünftiges! Einmal, einmal nur möchte ich geradewegs eine Richtung beibehalten dürfen. Oder einfach nur ruhen können, unbewegt verharren dürfen. Aber nein, ich werde immer nur durch die Gegend geschubst.
Hin und her. Ringsherum. Rein und raus. Rein und raus. Hin und her. Und immer wieder werd‘ ich dabei naßgemacht.
Das Dasein als Wischmop ist ganz schön unangenehm.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 22. September 2014 war der doch fast pünktliche Feierabend nach einer einfachen Schicht (und nicht nach einer Doppelschicht).
Tageskarte 2014-09-23: XVI – Die Welt.
© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


👍klasse! ne, wischmob möcht ich nicht sein. 🙂
Oh, dann verleih‘ doch selbst einem Ding eine Stimme — oder sag‘, welchem Ding ich eine Stimme verleihen soll (jeder[!!!] darf gern Vorschläge machen).
Schraubenzieher. Sonnenschirm. 😉
Auf Deine Texte dazu wäre ich neugierig. Aber ich glaube, daß ich ihnen Stimme geben soll?
leider habe ich den kopf zu wenig frei im moment, aber lust hätte ich sehr. falls du also magst, nimm die wörter. gerne!
Und da soll nochmal einer sagen, ein Wischmob hat ein leichtes Leben. 🙂
Vor allem ist es unstet und ungemütlich. 😉
Ziemlich! 🙂