Linklastiger Text wegen eines Liedtextes
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Das Leben ist ständiges Ringen um Freiheit und Wahrhaftigkeit, um Erfüllung und Sehnsucht, um Eigenständigkeit und Eingebundensein. Viel zu kompliziert, um verstanden zu sein …
Das fiel mir wieder ein, als ich vergangene Woche ein Lied anhörte. Und nach dessen Text sah. Und diesen Text auch fand. Vielleicht für einen einzelnen, zur Zeit einsamen Herren aus Hamburg ist sicher auch interessant – und vielleicht nicht nur für Herrn Momo, sondern auch für andere –, welche Texte zur Musik gehören.
Mein Kommentar zu seinem Artikel war (und ist) denkbar knapp, teilte ich doch lediglich mit, welchen Song von Leonard Cohen ich für ebenfalls einen der besten halte (wer beinahe alles über den Kanadier wissen möchte, kann sich in den Leonard Cohen Files umsehen). Hier meine absolute Lieblingsversion des Liedes:
Dessen Text ist voller Metaphern – und er regte mich eben an, etwas genauer hinzuhören, wieder hinzuhören. Und natürlich habe ich dann bei Detlev Bölter eine ganze Menge Texte mehr gelesen, während die Lieder aus den Kopfhörern schallten. (Meiner Meinung nach lohnt es sich wirklich, diese Seite zu besuchen, noch dazu ist sie wohl vom Cohen-Management “abgesegnet”. Dort sind auch wichtige weiterführende Links zu finden. Weil sich jemand wirklich viel Arbeit gemacht hat mit seiner Seite, habe ich mich, trotz der ausdrücklichen Erlaubnis des Autors, dazu entschlossen, den Text hier nicht zu zeigen, sondern, wie am Anfang dieses Absatzes geschehen, nur darauf zu verweisen.)
Weil dieser Beitrag nun schon recht ungewöhnlich ist, verlinke ich hier zu einer weiteren, etwa 30 Jahre älteren Version des Songs:
Aber ich wollte keinesfalls irgendjemandem einen Ohrwurm verpassen. (Und ich verschweige lieber, wie peinlich es mir war, daß ich erst Fünf vor Zwölf mitbekam: Leonard Cohen wurde gestern, am 21. September, 80 Jahre alt.)
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 21. September 2014 waren gute Musik, geschaffte Hausarbeit, das nachgeholte Vergessene, das Bad.
Tageskarte 2014-09-22: Die Königin der Münzen.
© 2014 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Lieber Emil, es ist Montag, 12.00 Uhr Mittags, und ich habe für eine Stunde alle Tätigkeiten unterbrochen, weil ich die Wiederholung des Buchfink auf Radio Corax gehört habe. Am Freitag hatte ich es einfach nicht geschafft. Ich danke dir für das Vorlesen der Geschichte am Ende, und ich danke dir auch für den Anfang. Überhaupt war es eine Stunde voller Kurzweil, mit jeder Menge Anregungen, mit Nachdenklichem aber auch mit Momenten zum Schmunzeln.
Ich wünsch dir noch ganz viele gute Sendungen, und auch den Mut, dich als Autor zu nennen, wenn du eine Geschichte von dir vorliest.
Gruß aus Leipzig
Seine Songs und seine Stimme gehen unter die Haut. Ich kenne nicht sehr viele Lieder von ihm, was eindeutig ein Fehler ist. Ich muss mir mal die Zeit nehmen und mir mehr von ihm anhören. Leider nehme ich mir viel zu selten Zeit für Musik. Ich brauche dafür Ruhe, Zeit und eine Art Gelassenheit. Die ewige Schallberieselung so nebenbei (so wie früher), mag ich nicht mehr besonders.
Mein Favorit von Ihm:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=eA3sBuolUkA&w=480&h=360%5D
GEMA!!!! Ich hasse diesen Verein!
Ach herrje, das tut mir leid. Vielleicht findest Du anderswo Ersatz für „By The Rivers Dark“.
Aber ich hab eines gefunden. (Und das Lied … ich hör es mir noch ein paar mal an.)
Ok. Wünsche Dir schönes Hörvergnügen. Schade ist es trotzdem, dass das Video nicht funktioniert. Denn ich finde es sehr passend dazu mit den gezeigten winterlichen Landschaften, die viele wahrscheinlich als sehr öde bezeichnen würden. Mir gefällt das aber.