Eine Erinnerung an das Erinnern
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Märchenzeit
“kerzenlieder” Kurt Demmler, Daniela & Doreen
ich erinnre mich gut
an die zeit unterm dach
an den ofen mama und mich
und träumte ich schlecht
rüttelte sie mich wach
dass das böse schnell von mir wich
ich erinnre mich gut
hat sie märchen erzählt
kroch ich tiefer noch in ihren schoß
und der wolf konnt mir nichts
und die hex ist verbrannt
und ich war mit ihr riesengroß
ach wie schön wenn man weiß wo man birgt sein gesicht
kind wenn sie kommt die angst
ach wie schön wenn man weiß allein ist man nicht
das ist es was du verlangst
Es ist nicht meine Erinnerung, aber zur Zeit habe ich mit meinen eigenen Erinnerungen zu tun. Auch mit Erinnerungen an Kurt Demmler, den ich mochte und mag … Vielen ist überhauptnicht bewußt, für wieviele der Lieder, die in der DDR zu den bekanntesten zählten, er als Texter verantwortlich zeichnete. (Die waybackmachine findet die Seite demmlersong noch immer – nur so als Hinweis.)
Heute ist übrigens ein ganz besonders erinnerungsträchtiger Tag für mich, ohne Erklärung. Eben nur für mich. Und so werde ich ganz sicher in meinem Hirnkasten kramen und das eine oder andere zutagezufördern versuchen. Ach, so schwer wird es hoffentlich nicht werden. Ich habe mich schon ein wenig darauf vorbereitet und einige Düfte aus alter Zeit besorgt, denn die sollen ja ganz besonders gut beim Erinnern helfen. Und so schnüffele ich nachher an zwei, drei Duftpröbchen herum. Und an Kaffee …
Zumindest eines kann ich feststellen: Ich habe keine Angst – okay, nicht mehr diese riesengroße Angst vor meinen Einnerungen
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 9. Juli 2014 waren ein kleiner Erfolg und eine erledigte Arbeit.
Tageskarte 2014-07-10: Der Ritter der Münzen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

