Beinahe 25 Jahre liegen dazwischen.
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Was er da sang, das kam für mich viel zu spät. Hab ich doch seinetwegen – gut, es war wegen meiner Bezugnahme auf seine Haltung und seine daraus folgende Ausbürgerung aus der DDR im Abituraufsatz 1982 (freies Thema, Interpretation des Buches “Kein Ort. Nirgends.” von Christa Wolf) – wirklich Schwierigkeiten bekommen. Gehört hab ich es in der Live-Übertragung seines Leipzig-Konzertes bei Elf99 1989 zum ersten Mal. Gefühlt hab‘ ich das, was er da singt/sang, schon zu meinem Austritt aus der SED Ende 1987 – von Wende war da noch nichts zu ahnen … Zuhören bitte (oder den Text in der Tube lesen):
Und ganz passend dazu hörte und sah ich, was Marianne Birthler (jaja, die von der Gauck-Behörde, die Stasiaktentante) meint:
«Manchmal glaub‘ ich, daß Mut nur die Unfähigkeit ist, sich vorzustellen, was alles noch passieren könnte.»
Marianne Birthler im Riverboat (MDR) 2014-06-06 – ziemlich am Ende der Sendung wiederholt.
Diejenigen, die die Zeit damals miterlebt, mitgestaltet haben, werden vielleicht beidem zustimmen können …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 7. Juni 2014 war das Grillen.
Tageskarte 2014-06-08: Die Vier der Kelche.


Ja, Zustimmung bei beidem.
Biermann hat mich begleitet, seit meiner späten Schulzeit in den 70ern und später immer wieder.
Es fing an mit der LP eines Klassenkameraden, die wir öfter hörten, ein Auftritt zusammen mit Wolfgan Neuss, auch kein einfacher Mensch
Manchmal hatte ich ein Problem mit Biermann, oft fand ich ihn einfach nur richtig, er hat es mir nicht immer leicht gemacht, wie viele andere, die etwas zu sagen hatten oder noch haben.
Hallo Emil,
da sind wir ja ein Jahrgang beim Abitur 😉 . Ansonsten stört mich an ihm (und vielen anderen) seine doch recht egozentrische Sicht der Dinge – auch und besonders deutlich geworden nach 1990.
Karsten