Tabula rasa (Nº 185)

Ungewollt. Unerwünscht. Anstrengend.

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Meine Realität ist zur Zeit wie ein weißes Blatt. Auf beiden Seiten steht unten rechts in der Ecke: b. w.

Und ich sehe hin und erkenne nichts und sehe auf die andere Seite und sehe die andere Seite und auf der ist auch nichts.

Nur der Hinweis.

Bitte wenden.

 

 

Heiliger Strohsack! Kann mir irgendjemand mal diesen Zettel aus der Hand nehmen?

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 3. Juli 2013 waren der Besuch beim Arzt und die geschaffte Hausarbeit.

© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Tabula rasa (Nº 185)

  1. Karl sagt:

    Leider nein, dann hätte ich zwei davon in der Hand 😉

    Ich finde das Bild treffend, es geht mir ähnlich. Immerhin kann ich ihn hin und wieder zur Seite legen, aber er kehrt auf geheimnisvolle Weise immer wieder in meine hand zurück.

  2. puzzle sagt:

    Das Bild ist wie ein typisches symbolisches Traumbild – ich würde es schon als deutliche Botschaft sehen, seine Denkrichtung zu wenden, wie eine Anregung zum Origami: Bitte wenden, hin und her, bis es ein Schiffchen ist, ein Flieger, ein …. das Blatt selbst beschreiben – ganz wie du schon selbst geschrieben hast – In jedem Fall reicht es nicht. nur etwas Fertiges lesen zu wollen.

  3. Anna-Lena sagt:

    Genieße doch mal das unbeschriebene Blatt, es gibt sicher Gelegenheiten, es zu füllen, wenn du warten kannst.

  4. Frau Momo sagt:

    Hhmmm und bei mir ist gerade das Kommentarfeld ein weißes Blatt… dabei kenne ich das soo gut, was Du beschreibst. Zur Zeit geht es mir genau andersrum, zuviel auf dem Zettel….

  5. Elvira sagt:

    Beschreiben, Emil, beschreiben!

  6. Frau Blau sagt:

    Leere …atmen … weitergehen … vertrauen … das Blatt wird sich wie von selbst erneut füllen!

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