In großer Not verfaßt
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Wenn mir – wie heute – nichts einfällt,
nicht einmal die winzigste Idee:
Dann versuche ich mich an strengen Formen …
Ein 28er nach Helmut Maier.
Damit habe ich mich nach einem sehr anstrengenden Tag wohl gerettet. Ohne die strenge Form der 8 – 9 – 11 Silben dieses Dreizeilers hätte ich heute wirklich keinen Text zuwegegebracht.
Mir schwirrt zur Zeit zuviel durch meinen Kopf, morgen muß ich mir schon unterwegs wieder ein Thema suchen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 26. September 2011 war eine zum ersten Mal entspannende Entspannung und ein erfolgreicher Arbeitseinsatz im Außengelände des Vereinssitzes.
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Lieber Emil,
ich lese zwar hier täglich mit und würde es vermissen, aber wenn Dir z.Z. anderes durch den Kopf schwirrt, ich geh mal davon aus, sehr angenehmes, aufregendes Anderes, dann verzichte doch einfach mal auf das tägliche Bloggen, statt Dich so selber unter Druck zu setzen.
Nein, darauf kann ich (im Jahr 2011) nicht verzichten. Hab ich mit mir so abgemacht. Mindestens ein Beitrag täglich hier. Das muß so ein 😉
Ich bedanke mich für diese Ehrung und freue mich, dass der 28er aus einer Notlage gerettet hat. 🙂
Liebe Grüße
Helmut
Bittesehr. Ich trau mich nur viel zu selten an solch strenge Formen.
Dabei sollte der 28er von der überstrengen Form des Haiku erlösen! 😀
Eben. Streng. Nicht überstreng.
Nachher nocheiner … 😉
Emil, ist denn „ein Post pro Tag“ ehernes Gesetz oder gibt es da nicht auch Schlupflöcher. Viele würden sich in Bloggershausen eingeschränkt fühlen, wenn sie nur einen pro Tag veröffentlichen dürften.
Wie oben geschrieben: ich hab es mit mir so abgemacht. Und ich will das auch „überstehen“ …
…niemand, der die not des dichters nicht kennt, weiß um das gefühl, das einen umgibt:
wort-los diesen tag zu durchwandern… das hieße unzufrieden sein.
das bedeutet ja nicht, dass man immerzu blogged…
bisweilen schreibt/denkt/sucht/kreativiert man ja auch im hintergrund ohne sich mitzuteilen…
aber wenn man schon so offen schreibt,
wie es hier geschehen ist,
über die wortlosigkeit mit 28 silben
und das
in einer so schönen verlautbarung….
dann ist bestimmt schon
viel mehr im hintergrund abgelaufen,
worauf man sich freuen kann…………
liebe grüße
gabriele
…habe einen langen komm. geschrieben… schwupps… würde mich schon interessieren, ob er dich erreicht hat…
Wie Du siehst, ist er angekommen. (Sicherheitshalber muß ich moderieren.)
Alle Achtung, dass du das so durchhälst.
Das ist wirklich allerhand!
Es ist eine mir von mir verordnete und mit mir abgestimmte Art der Therapie – nicht versagen, sondern schaffen …
das Nichts in strenge Form gefasst, dem Nichts eine Form gegeben, mit dem Nichts eine ganze Form gefüllt (die noch mehr Silben fasst als ein Haiku), das Nichts in einer Form aufgehen lassen, bis es fast übergelaufen ist – damit bist du ja gar nicht so allein. Denk an die vielen Politiker, an all die anderen formlosen Vielredner dieser Welt, die noch nicht mal versuchen, dem Nichts eine Form zu geben, und all die schlechten Dichter mit ihren bunten Förmchen :o( seufz
Liebe Grüße
Dankesehr.
dir fällt schon was ein …