An unknown anniversary:
First blind man on top of the Mount Everest
Der erste Blinde auf dem Mount Everest
Every day I receive some informations about events in the past at exactly this day (or for tomorrow). If you too want such information, look at i.e. Wikipedia’s list of historical anniversaries.
Täglich werde ich über einige Ereignisse informiert, die sich an genau diesem (oder dem folgenden) Tag zutrugen. Wer solche Information auch haben möchte, kann ja z. B. in die Wikipedia-Liste der Historischen Jahrestage sehen.
10 years ago – vor 10 Jahren

Erik in front of South Face of Everest. Photo by deetrak – Didrick Johnck. cc by-nc-sa 2.0 at flickr
Erik Weihenmayer became the first and only blind person in history (until now) who reached the summit Mount Everest on May 25, 2001. A blind man? Yes. (But of course he was not alone during climbing.)
Erik Weihenmayer ist seit dem 25. Mai 2001 der erste und bisher einzige blinde Mensch, der den Gipfel des Mount Everest erreichte. Ein Blinder? Ja. (Natürlich war er beim Klettern nicht alleine.)
Well done, Mister Weihenmayer. I bow to him and to his achievement. I’m unable to climb because of my fear of height. And I’m not half a sportsman like he is. And – especially as a person with a disability – he did a very hard work with his climbing tours.
Gut gemacht, Herr Weihenmayer. Ich verneige mich vor ihm und seiner Leistung. Wegen meiner Höhenangst könnte ich ja nie einen Berg besteigen. Aber er, als Behinderter, er hat da große Strapazen auf sich genommen und gemeistert.
My thoughts in the moment as I received this anniversary information: We all are people with a disability, aren’t we? And this blind climber shows to me that it is possible to get what I want to get. If I’m able to do anything necessary for this goal.
Als ich den Hinweis auf diesen Jahrestag erhielt, dachte ich: Sind wir nich alle irgendwo eingeschränkt? Und dieser blinde Bergsteiger verdeutlichte mir, daß ich alles erreichen kann, was ich will, wenn ich alles dafür Notwendige tue.
Okay. So yesterday I checked my goals for the past two years. They weren’t unreachable even if they seemed to be unreachable. But I forgot to do something essential: to believe in myself …
So habe ich dann gestern über meine Ziele der letzten zwei Jahre nachgedacht. Sie wären nicht so unerreichbar gewesen, wie sie schienen. Ich hatte nur etwas Wichtiges vergessen: An mich zu glauben …
So if I can’t see the good things in my future life I will try to remember Erik Weihenmayer. A person who’s living his life in the manner he prefers to live. In spite of all adversities (I believe). And I will remember in believing myself.
Wenn ich in Zukunft mal wieder das Gute nicht sehe, dann werde ich versuchen, mich an Erik Weihenmayer zu erinnern. Einen Menschen, der sein Leben so lebt, wie er es leben will. Ungeachtet aller Schwierigkeiten (glaube ich). Und ich werde mich daran erinnern, daß ich an mich selbst glaube.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
145 / 365 – One post a day (WP-count: 537 words)
posted both in the oneaday project and my blog.



Das gefällt mir sehr gut und ich hoffe und wünsche dir, dass du es nicht vergißt.
Hab einen schönen Tag und liebe Grüße
Marianne 😉
Tscha … eine solche tägliche Erinnerung an Vergessenes hat manchmal ebenso skurrile Züge wie die täglichen Herrnhuter Losungen.
Ich hoffe auch auf gutes Gelingen.
Manchmal ist es wirklich nicht leicht, immer mal wieder nur an sich zu denken. Gesunden Egoismus nennt man das wohl.
Liebe Grüße
Moin Emil, meine Omma sagte immer; wo ein Wille ist, ist auch ein Weg;;;;
Danach halte ich mich mein Leben lang und es klappt !!!!!
In diesem Sinne Grüsse von Illo.****
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Lieber Emil,
du schreibst hier „Und ich werde mich daran erinnern, daß ich an mich selbst glaube. “
Mir ist gerade beim lesen aufgefallen das andere, meisst Freunde einem viel mehr zutrauen und an einen glauben als man selbst.
Ich denke die letzten Tage sehr viel über mich und meine Zukunft nach (du weißt, wg meiner Gesundheit, hatte heut erst wieder die Bestätigung das wohl sobald bis nie wieder eine Besserung eintritt).
Gerade durch die Krankheit bin ich sehr am grübeln was ich mir zumuten kann und was nicht. Ich merke, dass ich mir selbst schon bein grübeln die Beine stelle. Dabei hab ich so viele Pläne und Illusionen, weiss aber nicht wie ich sie verwirklichen kann.
Aber eines weiß ich ganz genau, solltest du irgendwann mal den Glauben an dich verlieren werd ich dich an diesen blinden Bergsteiger erinnern.
ÜBRIGENS: Ich glaub an dich!!!
Wenn Du erlaubst, liebe Bine, werd ich dasselbe für Dich tun wie Du für mich …
blinde bergsteiger … andy holzer (http://www.andyholzer.com/) hat gerade ein buch geschrieben über seine erfahrungen als blinder kletterer … und ich muss gestehen, auch mich als nicht bergebezwingenden, sehenden norddeutschen hat dieser bericht sehr bewegt, aber weniger wegen der außerordentlichen bergsteigerischen leistung, sondern vielmehr das selbstvertrauen, die bereitschaft sich mit gefahr zu konfrontieren und dabei in die obhut anderer menschen zu begeben …. auch mich erinnert somit immer wieder ein blinder mensch, genauer hinzusehen 😉
Einer meiner Leser brachte es gestern in einem Gespräch fertig, folgenden Satz zu äußern: “Als Blinder da hinauf klettern – und dann nichts von der grandiosen Aussicht zu haben …”
Als ob es auf die Aussicht ankäme.
Du sagst es, es ist das “das selbstvertrauen, die bereitschaft sich mit gefahr zu konfrontieren und dabei in die obhut anderer menschen zu begeben …”. Und das sich selbst Überwinden.