Vor (unter) "meinem" Fenster
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Die Fortsetzung hierzu: Blick II.
Da ich vorgestern beim Blick in den Mir-geht-das-Herz-auf-Moment bei Gedankenchaos etwas neidisch war, habe ich gestern die eine Seite meiner Aussicht abgelichtet.
Immer, wenn ich auf den Fahrstuhl (komisch, daß das Teil so genannt wird; woanders nennt man es Lift) warte oder hier im neunten Stock aus dem Fahrstuhl trete, bietet sich mir der folgenden Blick:

Fensterblick 1 – NO
Fensterblick 2 – O
Fensterblick 3 – SO
Für Kartensüchtige: Standort etwa N 51°29’10″ E 11°55’9″.
Das ist mein Ausblick auf die Stadt Halle (Saale). Früher war Halle-Neustadt eine eigene Stadt, die Stadt der Chemiearbeiter. Sie hat noch heute eine herausragende architektonische und stadtplanerische Bedeutung. HaNeu war die grünste Neubaustadt der DDR – und ist durch Abriß noch grüner geworden.
In den Bereichen, die ich hier zeige, fehlt nur in nordöstliche Richtung das Gelände der GSSD – alles andere ist Originalzustand DDR. Gut, einige Häuser wurden saniert.
Ich wohne also ziemlich grün. Das habe ich vorhin auch gehört, denn im Nordosten verläuft ein Entwässerungsgraben, der heute (und an vielen anderen Tagen) Veranstaltungsort für ein sehr lautstarkes Kröten- und Froschkonzert ist. Bis hier hoch in den neunten Stock höre ich sie noch quaken …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
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Sorry, Emil, aber ich war gestern Nach dann doch zu indisponiert um noch zum Anschauen zu kommen 😉
Das ist doch jetzt ein Aus-/Rundblick unter dem man sich was Konkretes vorstellen kann. Grün ja – aber doch eindeutig zu viel Plattenbauatmosphäre. Immerhin hast du quakende Frösche vor der Tür – DIE hab ich auch nicht 😀
Wenn ich herniedersteige aus dem neunten Stock auf den von schöden Menschen bewohnten Erdboden, sehe ich – so ich mich gen Nordost wende in meinem Gange – nur eine fünfgeschossige Bebauung und steh schnell im Wald. Der Blick auf die Wohngebäude (nur wenige mit mehr als 5 Stockwerken) sind durch das dichte Blätterdach verschiedenster Bäume nicht zu sehen …
Zuviel Platte? Unten sieht man die nicht mehr so deutlich; außerdem ist das wirklich Lebensraum drumrum. Zuviel Platte hab ich in den Stadtzentren vieler Großstädte viel öfter vor der Nase …
Ein Grund mehr so oft wie möglich unten zu sein und im 9. Stock tunlichst nicht zu viel aus dem fenster zu schauen 😉
Ich bin auch lieber unten als oben – denn ich habe nicht nur keine quakenden Frösche, sondern auch keinen Balkon und das ist bei dem Wetter gar nicht schön.
Balkon? Hab ich nicht – brauch ich auch nicht. Könnte ja sowieso nie draufgehen.
Höhenangst? 😉
Viel Haus, nur wenig grün……gar nicht so toll 🙁
Ach – unten sieht das anders aus … Ehrlich!
Der Blick nach innen verrät viell. warum du nach draußen schautest. Erst die Kehrtwende macht das Bild komplett!
Ich finde, auch wenn es grün ist, diese geraden Hausstruckturen mit immer gleicher Optik verlingt menschen. Das anonyme und einheitliche find ich sehr gefährlich! Vielleicht ist es ja paranoia – aber in einem Haus mit mehr als 8 mietpartaien (die man noch halbwegs gut zuordnen kann) wohne ich nur ungern. Die Natur und das grün sind ja endlich nur deko – die struktur und funktionalität is wie in jedem Neubaugebiet die gleiche.
Also da muß ich Dir widersprechen. HaNeu war anders konzipiert und mit der Hofstruktur zB auch anders umgesetzt, war auch nie so einheitlich (Fassaden waren 75% gestaltet, immer unterschiedlich).Und HaNeu ist noch anders …
Ich habe ja in HaNeu 2 Jahre gewohnt , aber das ist schon 30 Jahre her 😉 … damals war es toll dort zu wohnen, ich kam aus einer kleinen Harzstadt und dann ins pralle Leben 🙂 und ich war jung ^^ schön mal zu sehen wie es heute so ausschaut … irgendwann besuche ich HaNeu mal … so schöne Erinnerungen 😉
Da hat sich in den 12 Jahren, die ich hier bin, schon so viel geändert … Der Tunnelbahnhof (das Gebäude auf der Seite zum Bruchsee/Ri. Nietleben) ist auch abgerissen …
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