Philosophisch und physikalisch
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Studenten der Philosophie und ich hatten dieses Thema in der vergangenen Woche angerissen. Und jetzt läßt es mich nicht wieder los.
Nichts.
Nothing.
Ничто.
Rien.
Nada.
Als Physiker kann ich es mir nicht vorstellen – da überall zumindest irgendein Feld oder eine Vakuum-(Quanten-)fluktuation vorhanden ist. Als Physiker muß ich seine Existenz sogar verneinen. Doch nur als Physiker. Mir als Mensch bleibt das, was früher der Natur zugeschrieben wurde: horror vacuii.
In der Mathematik gibt es zwar eine Ziffer für "nichts" – aber Null ist nicht "Nichts", denn es ist eine Zahl.
Und was sagen die Philosophen dazu?
Ist das Nichts nicht die Abwesenheit von Allem? Und auch die Unmöglichkeit von Allem?
Es müßte – logisch betrachtet – tatsächlich ein Nichts existieren (das ist meine Meinung). Aber in der Philosphie ist das eine echte Streitfrage. Wer’s nicht glaubt kan ja einfach mal versuchen, den Wikipedia-Eintag «Nichts» vollständig zu verstehen oder das Nichts in der Philosophie …
Ha – ich komme zu keinem Ergebnis und frage daher meine geneigten Leser:
Was ist das Nichts? Existiert es überhaupt? Und ist es, wenn es existiert, nicht eher ein Etwas denn das Nichts?
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
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diesmal fasse ich mich kurz, weil ich schlafengehen will: für mich ist „das Nichts“ eine typisch menschliche Fiktion, ein Denkmodell, das aus der Notwendigkeit herrührt herrührt, genau wie zur räumlichen, auch zur geistigen Orientierung alles in Verhältnisse setzen zu müssen. Nichts und Sein und Zeit … und Gute Nacht. 🙂
Das gefällt mir …
Gefällt mir zwar gut, aber mit fällt absolut nichts dazu ein…
(haben wir jetzt das NICHTS gefunden…ist es oben in meinem Köpfchen? Oh, das war ja leicht, wie eigentlich alles im Leben, je simpler man denket, je einfacher wirds… )
Liebe SonntagsGrüße, Petra
Du hast mich jetzt zum Schmunzeln gebracht. Aber so einfach – nein, so einfach ist es nicht. Jedenfalls nicht für mich.
Schade… dann hättest Du jetzt „denkfrei!..
LG, Petra
Das erreiche ich nur, wenn ich meditiere. Gut, dann ist es einfach.
Manches kann ich wohl simpel denken, aber das NICHTS?
Tach Emil, heute morgen ist in meinem Kopp nichts. Auf jeden Fall nichts was
erwähnenswert wäre…… einfach ein schwarzes Loch. Denk einfach nicht
kompliziert nach. Der Kaffee (mit Koffein) schmeckt und der Rest lullert so durch
mein Gehirn. Wünsch Dir einen Schönen Tag…Deine Illo.*****
Naja. Ich hab jetzt auch ausgeschlafen 😉 Und in meiner Tasse ist noch nichts, aber der Kafffee ist schon durch.
Heute mach ich auch nichts …
Wenn man überhaupt nicht genau weiß, was Nichts ist, kann man auch nicht genau sagen, ob es das Nichts gibt. Aber. Nichts bleibt verborgen.
Es ist gar nicht so einfach, am Sonntag mal nichts zu kommentieren. Nur fort ^^
Oh – denkst Du, das es bei allen Dingen so ist, die man nicht genau kennt? Wie ist dann das bei der Angst?
Was ist das für eine schwere Sonntagsfrage? Habe mich vor vielen Jahren durch Satres „Das Sein und das Nichts“ hindurch gelesen. Hat es was genützt? Kann ich dir nun antworten? Ich fürchte nein, denn ich habe das Nichts noch nicht gefunden :-). Einen schönen Sonntag für alle in Halle.
Du hast also auch das NICHTS gesucht? Oder ist das eine zu einfache Schlußfolgerung aus „nicht gefunden“?
Sicher ist eines: Lesen hat was genützt – Du siehst es nur zu selten.
Das Nichts ist das Gegenteil von Sein, ob nun materiell, mental, oder sonstwas. Du suchst „das Nichts“? Dann suche zwischen Raum und Zeit,wo wirklich nichts ist, denn dort ist das Nichts.Jeglicher Versuch im Nichts nach Antworten zu suchen schlagen fehl, denn im Nichts gibt es sowas nicht, garnichts gibts im Nichts, denn das Nichts ist nichts.
Lieber Emil, das Nichts … nichts zu denken, zu fühlen, zu spüren, ob dass nicht das Schlimmste oder Schönste ist?! Also zu Thema: Bist Du schon einmal nach einer OP aus der Narkose erwacht? Die ersten Sekunden ist Nichts – Kein Gedanke, kein Gefühl, keine Wahrnehmung der Aussenwelt = Nichts! Aber nach ein paar Sekunden ist (leider, weil eben auch der Schmerz und die Hektik des Klinikalltags!) alles da! LG, Die Hellwache
Oh ja – OP kenn ich, aber nicht den Nichts-Effekt. Das erste, was war: Ich wollte Zellstoff, genau drei Lagen, und ich hab gezählt, und gemeckert, weil es viel mehr waren …
kein Elefant, nichts – unvorstellbar.
Es grüßt die Leere im Hirn, die sich beim Gedanken ans Nichts breitmacht.
Ich werde nie eine Philosophin werden, dessen bin ich gewiss …
LG M.
Dafür gibt es morgen, am 30.03.2011, um 00.15 Uhr wieder was neues 😉
Das Nichts?! Eine schwierige Kategorie. Wahrscheinlich wird man bei der Kategorisierung scheitern, wenn man das Was des Nichts zu definieren sucht. Denn das Nichts wäre ein Nicht-Etwas – aber das Etwas ist per Axiom das, was uns umgibt (die objektive Realität). Da hilft es wahrscheinlich auch nicht, den Raum zu clustern um jenseits der kleinsten (angenommenen) Granularität Quantenfluktuationen zu postulieren (die letztlich das Vakuum zu einem existenten Etwas machen).
Wahrscheinlich findet man das Nichts nicht im Was oder im Wo, sondern im Wann. Wenn die Vermutung einer gequantelten Zeit sich als praktikabel erweist, wäre das Nichts der Nichtzustand zwischen zwei Zeitzuständen …
Danke für den Kommnentar. (Bin grad beim Korrigieren einiger organistorischer Dinge im Blog – daher taucht das alles wieder auf.)