Küchenarchäologie (Nº 16 #oneaday)

Ein Zufallsfund

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Als es heute auf die Mittagszeit zuging, suchte ich in meinem Gefrierfach nach – ach, ich wußte es nicht genau. Es sollte etwas leckeres, sehr leckeres sein. Also suchte ich “tiefer” und gründlicher.

Ich räumte meine vorgekochten Eintöpfe (selbstgemacht) heraus. Dann packte ich die Fertiggerichte zur Seite. Schließlich landeten auch die Eiswürfel und die Kühlakkus woanders.

Weder auf Hühnerfrikassee noch auf Fischstäbchen hatte ich Appetit. Aber dann räumte ich auch noch den Rest beiseite.

Hinter meinem Vorrat an Brot und Brötchen fand ich ganz in der Ecke eine kleine Überraschung. Da lag eine dunkelblaue Plastedose, an deren Inhalt ich mich nicht erinnern konnte. Also sah ich nach und fand:

Vier Rollfilme, also Negativfilme für eine meiner liebsten Kameras, meine Beirax Klappkamera von etwa 1950. Und dann noch mein Lieblingsfilm, Ilford XP2 super 400. Da ist ein Negativ 6 cm x 9 cm groß.

Einer der Filme liegt jetzt im Kühlschrank und darf dort sehr langsam auftauen. Und irgendwann in den nächsten Wochen werde ich ihn in meine Kamera einlegen und damit photographieren gehen …

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

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© 2011 – Der Emil

016 / 365 – One post a day

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Küchenarchäologie (Nº 16 #oneaday)

  1. Jacky Cash sagt:

    Cool… das hat mir gefallen.

    Gruß,
    Jacky

  2. Die Hellwache sagt:

    Lieber Emil !

    Von 1950 ?! einstmals ererbt, oder doch in einem kleinen, fast vergessenen, Antiquitätchen-Laden erstanden ?! Ups, Du merkst, der Text regt meine Phantasie an … aber wie werden wohl die Photos, da sie ja mit heutiger Technik entwickelt werden ?! Nostalgische Grüsse

    • der_emil sagt:

      Ein Flohmarktkauf für 10 DM.

      Filme werden heute noch so wie vor 30 Jahren entwickelt. Also da gibt es keine Probleme.

      Vor allem: Anders als bei der Digitalknipserei bleibt die Spannung, ob die Aufnahme gelungen ist 😉

  3. frizztext sagt:

    schöne kleine Glosse über die alten Rollfilm-Zeiten, gut gelungen! Und der link zum Übersetzen ins Englische klappt doch auch prima! Danke für die Anregungen!

  4. Follygirl sagt:

    Hey, das ist doch wirklich TOLL! Bitte zeige doch später mal einige Bilder.
    Ja, ich bin ja auch ganz von „Film“ abgekommen… heute muß ich ja immer schnell was für die vielen Blogs /Aktionen haben… aber schön war es früher doch. Da war ein gelungenes Bild etwas besonders.
    Heute mache ich Bilder ohne Ende… was nix ist, wird eben schnell gelöscht.
    LG und einen schönen Sonntag, Petra

  5. provinzler sagt:

    Ich habe auch noch zwei große Tupperdosen voller Rollfilme im Kühlschrank, die darauf warten, in einer meiner Mittelformatkameras belichtet zu werden. Für dieses Jahr habe ich mir auch fest vorgenommen, endlich das Selbstentwickeln zu lernen. Ich hoffe, du zeigst zu gegebener Zeit ein paar Ergebnisse!

  6. frizztext sagt:

    deine Erwähnung der alten Roll-Film-Zeiten
    hat mich nun zu folgendem kleinen Artikelchen inspiriert (bilingual):
    http://flickrcomments.wordpress.com/2011/01/17/rolleiflex/
    nachts geschrieben…
    +

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