Nur ich bin es gewiß nicht und will es auch nicht sein.
Alles normal. Wirklich. Wetter, Temperatur, Verkehrslage, Zeit (endlich wieder). Also normal … naja, eher jahreszeitlich typisch. Typisch paßt besser als normal. Gut, die Baustelle vom Haus stört noch ein wenig, aber so, wie die jetzt aussieht, ist die in drei Wochen erledigt, abgeschlossen. Dann …
Fast überall, wo ich ein paar Worte über mich hinterlegen mußte und muß, steht als erstes „Nicht normal.” zu lesen. Ich kenne nur ganz wenige Normale: das Urmeter, das Ur-Kilogramm – und das Sekundenpendel, das ich als Normal für die Sekunde wähnte, gab es in dieser Funktion nie. Und ich wollte nie „normal” sein, war immer irgendwie anders. Aber war oder bin ich typisch!? Typisch Mann/Kerl? Typisch Grundsicherungsempfänger? Typisch sonstwas? Neeee. Nicht wirklich. Typisch Sachse oder Erzgebirger auch nicht.
Ich bin weder normal noch typisch, ja. Aber sonst, sonst ist zur Zeit alles normal.
Erinnerung des Tages:
Vor zehn Jahren und einem Tag war ich hoch oben über dem Hallischen Marktplatz in einem der Hausmannstürme – mit sehr weichen Knien.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 25.10.2026 die Zeit, die Suche nach Ideen, alte Notizen, die das Denkicht anregten.
© 2026 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Du gefällst mir, so wie du bist.
Oh. *errötend* Vielen Dank.
Aber gerne