Ich habe keine Ahnung, ob das irgendjemanden interessiert.
Uff, das war ein Sonntag, wie er im Buche steht. Gaaaaaaaanz langsaaaaaaaam bin ich in den Tag gestartet, mit ausreichend Kaffee. Vor einer Kladde saß ich und fischte nach Ideen, leider ohne Erfolg. Kurz überlegte ich, mir – völlig abweichend von meinen Routinen – ein Mittagsmahl zuzubereiten, aber nein, zuviel Aufwand und zu warm. Außerdem esse ich nur einmal am Tag, seit Jahren, und mache da nur sehr, sehr selten eine Ausnahme (z. B. wenn ich bei meiner Mutter bin).
Am frühen Nachmittag war ich beim Training der Ritterschaft; ab und an muß Organisatorisches im direkten Austausch geklärt werden. Die beiden nächsten Wochen werden etwas anstrengend für mich (und da ist auch viel Schönes dabei). Und auch für den September ist schonmal einiges angestoßen.
Und danach? In paar Seiten gelesen, weiter nach Ideen gefischt, diesen und jenen Handgriff getan. Wie das wohl in jedem Haushalt passiert an einem Sonntag. Einige Bücher habe ich umgestellt. Wieder gelesen (Scheiße, fällt mir der „Dialog mit meinem Urenkel” gerade schwer) und dabei ein paar Stichworte in meine Kladde geschrieben. Dann saß ich mit einem anderen Buch eine knappe Stunde in meiner Badewanne, doch ich habe nicht sehr viel gelesen in dieser Zeit. Auf einmal waren jedenfalls die sechzig Minuten um …
Gerade bin ich mit dem heutigen Abendessen fertiggeworden. Ich hatte noch zwei aufgetaute Bratwürste. Und morgen werde ich es wohl endlich schaffen, mein Gefrierfach abzutauen. Im Moment sind nämlich alle Kühlakkus dort drin, die meine Kühlbox für ein paar Stunden hoffentlich kalt genug halten werden. Wenn nicht, muß ich allerdings 2 kg Rosenkohl, 1 l Nudelsoße, diverse Bratwürste und Geflügelteile schnellstmöglich aufessen.
Und wenn ich diesen Beitrag gleich fertighabe, dann werde ich noch ein wenig lesen, etwas Entspannendes lesen. Ihr seht, ein ganz normaler Sonntag, wie immer bei mir, wenn ich nicht auf einem Markt bin.
Erinnerung des Tages:
Irgendwann um 1983/84 herum endete in meiner Herkunftsfamile das Zeitalter des „Sonntagsbratens” (Gulasch, Roulade, Braten, Geflügel usw. usf.).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 02.08.2026 mein eigenes Tempo, die geklärte Organisation, die Zeit in der Wanne.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

