Huch? Ein unbekanntes Weihnachtsgedicht mit Wirkung.
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Das ist mein 13. Adventskalender. Ich widme ihn allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Möge allen Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit beschieden sein. Meine Kerzen brennen insbesondere für Menschen und Tiere, die Hoffnung und Trost brauchen.
Noch einmal ein Weihnachtsfest,
immer kleiner wird der Rest,
aber nehm ich so die Summe,
alles Grade, alles Krumme,
alles Gute, alles Schlechte –
rechnet sich aus all dem Braus
doch ein richtig Leben heraus.
Und dies können ist das Beste
wohl bei diesem Weihnachtsfeste.
Weihnachtsgedicht von Theodor Fontane (∗ 1819 – † 1898)
Sieh da, sieh da. Ein Weihnachtsgedicht, an das ich mich nicht erinnern kann. Dabei hab ich auch vieles von Fontane gelesen?
Hm. Es macht mich grad sehr nachdenklich, da es vom kleinerwerdenden Rest – und von einer Art Abschlußbewertung – eines (des eigenen) Lebens spricht. Wahrscheinlich deutele ich zuviel hinein, ich bin ja durch die Gedichtinterpretationen an POS und EOS ein wenig vorgeschädigt. Dennoch nehme ich es als Anregung, in der besinnlichen Zeit einmal den Blick abzuwenden vom Konsum und hinzuwenden auf … nun ja, auf eine Art Bilanz zumindest für dieses Jahr. Ich weiß, daß das erst am Jahresende oder gar im neuen Jahr üblich ist. Doch warum sollte ich nicht jetzt schon damit beginnen, das vorzubereiten?
Ich schleiche mich davon und wünsche eine schöne Adventszeit.
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das im Dezember täglich ab 21 Uhr des Vorabends bei der Versteigerung von #hand2hand22 tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür von ganzem Herzen.
P.S.: Gut fand ich am 08.12.2022 eine fertige Radiosendung, den aufgewärmten Linseneintopf, den heißen Met.
Die Tageskarte für heute ist IV – Der Herrscher.
© 2022 – Der Emil. Eigener Text & Bilder unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Bei mir gibt’s tatsächlich – unabhängig von bestimmten Daten im Jahreskalender –
immer wieder eine Art Zwischenbilanz. Je früher ich auf Grades und Krummes achte, desto rascher kann ich bei Bedarf Änderungen in die Wege leiten – zumindest da, wo es für mich möglich ist, wo ich steuern kann.
Wie schön, dass du diesen Fontanetext mit einer Portion Humor gefunden hast, Emil!!
Bin gestern bei Wildgans fündig geworden:
https://wildgans.wordpress.com/