Wie soetwas wohl entstehen mag.
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Die Figur stellt einen Engel dar, einen, der mit geschlossenen Augen in den Himmel blickt. Wer hat dem Schnitzer vor über hundert Jahren als Vorbild für das Gesicht gedient? Eine Frau? Ein Mann? Oder … Oder ob es wohl möglich ist, so ein Gesicht nur aus der eigenen Vorstellung zusammenzustellen? Doch hieße das wohl, daß da eine Mischung aus ziemlich vielen gesehenen Antlitzen in einem einzigen versammelt wird, ganz gleich, ob Frau oder Mann. Aus tausenden erinnerten Gesichtern muß dieses eine Engelsgesicht destilliert werden; tausende Einzelheiten müssen zu diesem einen ganzen Gesicht verdichtet werden. Wie kompliziert muß es sein, wenn dieser Vorgang ganz bewußt getan werden muß.
Und wie dankbar muß ein Mensch sein, kunstmachend, bei dem sich die Figuren, Melodien, Bilder, Sätze und Texte im Kopf von ganz alleine bilden.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 12.07.2021 waren positiv ein abgeschickter Brief, kurze Gespräche im Dorf, und das alles ohne schlechtes Gewissen.
Die Tageskarte für morgen ist III – Die Herrscherin.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Habe heute auch ein Briefchen abgeschickt, an meine alte Tante, die mich gestern anrief- als einzige aus meiner Familie. Hat mich sehr gerührt, deshalb der Brief.
Dass du Briefe schreibst, finde ich famos. Einer, der die Handschrift rettet, der wahrscheinlich eine gestochen schöne hat…
Gruß von Sonja
Ich muß doch mal suchen, ob ich nicht eine Postanschrift von Dir habe …
Doch, doch, und ich weiß, wie schön klein gestochen scharf deine Handschrift ist…kannst aber ruhig nochmal was schicken…
🙂