Ich kenne niemanden, die das nicht auch schon wollte.
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Anders sein. Davon träumte mir heut Nacht. Also: von dem Wunsch. Mag sein, manchmal ist er auch tagsüber da. Oft sogar. Dann betrifft er aber weniger mich als Person, sondern eher meine Art zu leben. Dann möchte ich “nur” ein anderes Sein, ein anderes Leben, wenn ich es genauer betrachte. Aber im Traum, im Traum, da will ich anders sein. Nicht unbedingt schlanker und gesünder, aber anders eben. Verständiger, mitfühlender, weniger oder sogar nicht beschädigt. Ganz? Ja, ich träumte auch davon, ganz, ganz ich zu sein und von keinen Konventionen verbogen. Nichts von mir war hinter Fassaden oder Scham verborgen. Ich war einfach nur ich, wie ich sein kann, wenn ich nicht sein muß wie ich bin. Anders eben. Wie ein Zwilling meines Ich.
Ich kann dieses 15 Jahre alte Lied gerade nur verlinken: Eric Fish – Zwilling (Album “Zwilling” 2015), dort ist auch der komplette Songtext zu lesen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 18.11.2020 der trotz etwas späterem Aufstehen noch geschaffte “Termin”, ausgehaltene Ungewißheit, ein paar neue Gedanken (die auch notiert wurden).
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

