Begeisterung, Wahnsinn und heilige Wut.
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Es gibt eine Begeisterung, die uns reicher macht als alles Besitzbare. Ekstase ist ein Ausdruck der äußersten Freiheit von den Determinanten unseres Lebens, eine Freiheit allerdings, die von der umgebenden Normalität als Raserei, Manie, Trunkenheit oder Wahnsinn angesehen wird.
Dorothee Sölle: Mystik und Widerstand: du stilles Geschrei. S. 47
5. Aufl. 1999. © 1997 Hoffmann und Kampe Verlag, Hamburg; ISBN 3-455-08583-0
Ekstase. Erlebte ich die denn überhaupt schon wenigstens ein einziges Mal? Ich glaube: ja. In einem verdammt privaten Moment. Und ich meine nicht die überschäumende Freude, auf die Ekstase manchmal reduziert wird, oder die wütende Raserei, die auch als Ekstase bezeichnet wird – und doch kann Ekstase durchaus beides sein. Aber Ekstase ist mehr.
Mag jemand der hier Lesernden von seiner Ekstase schreiben?
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 13.04.2018 waren das Datum (ich liebe Freitag den 13.), interessantes Kopfkino, der Buchfink.
Die Tageskarte für morgen ist VI – Die Liebenden.
© 2018 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Außer sich zu sein braucht tiefe Hilfe von innen.;-)
Manchmal auch von außen. Glaube ich.
Innen und außen eins, ich ganz und fähig, alles in mir mit allem da außen zu verbinden. Herzglückliches Ganzsein.
Hm … unbeschreiblich. (Das Gegenteil von tiefster Depression auch irgendwie, hm …)
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Wann immer ich es geschafft habe beim Tanz mit der Musik eins zu werden, sozusagen einen Tanz ohne Tänzerin getanzt habe, dann war das für mich Ekstase. Ekstase setzt für mich da ein, wo mein Kopf still wird und ich eins werde, was ja auch bei der Liebe geschehen kann!
herzlichst,Ulli
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