Sonderbares.
To get a Google translation for this nontranslatable piece use this link.
Sommerheiszes Himmelblau über getrocknetem Gras / noch auf der Wiese stehend / Nasz fehlt
Staubwolken / wo Regenschleier herbeigesehnt werden
Auch sehr sommerlich gekleidete / Menschenfrauen / lenken mein Hoffen nicht ab
Ich spüre wie der Zeit / die welken Natternzungen / am knisternden Ahorngaumen kleben
Kurz vor’m Sonnenaufgang stillt / kein Tau den Durst / kein feuchter Nebel deckt / seine kühlenden Schwaden auf's Land
Zu Mittag glost die Hitze / und der Wind erstirbt / Drückende Schwüle / Nur Wenigem gelingt / der Rückzug in einen Schatten
Sehnsüchtig / warte ich auf das Dunkel / das der Nacht oder das / des Kellers
Eine sandgelbe Dampflokomotive / röchelt über die Kreuzung / auf die riesige Fischfotos / geklebt wurden
Vor dem Haus / auf der Wiese / am Schilf / unter dem Gebüsch / und im Wald tanzen / Gespenster aus feinstem Quarzkristall
Die Wüste reckt / schonmal ihre heiszen Gebeine / ins Land
Neben mir schnarcht herzerweichend / und mit winzigen funkelnden / Perlen Schweiszes bedeckt / eine kahlrasierte Pudelhündin
Zeit / zubettzugehen
© 2011-06-03 – Der Emil 
Diesmal creative commons license by-nc-sa 3.0 de Namensnennung–Nichtkommerziell–Weitergabe unter gleicher Lizenz – Abwandlungen / Verarbeitung ausdrücklich erlaubt.
Das kommt heraus, wenn ich im Dämmern zwischen Wachtraum und frischem Kaffee meinen Stift von der Leine der Konzentration lasse: Gestern früh ohne Absicht und unkontrolliert entstanden.
Und weil ich nicht weiß, was ich damit anfangen soll, so überlaß ich es euch …
Der Verfasser des Blogs schleicht schmunzelnd davon und dankt für’s Lesen.
155 / 365 – One post a day (WP-count: 278 words)


Beim beigefarbenen Rock, dachte ich noch, er gehöre Elke, und auch Nena, Lenden und Waden wären noch hübsch gewesen, wären es ihre, usw. … aber auch ohne diese Doppelbödigkeit: es bereichert, die Kontrolle des Bewußtseins loslassen, beim Schreiben und beim Lesen.
Ein paar davon waren schon auf dem Zettel fett geschrieben, nur drei hab ich nachgefettet …
Von den bändigenden Leinen los gelassen spielen Phantasie und Unterbewusstsein manchmal gar rätselhaft miteinand’… 😉
Liebe Grüße!
Ja – aber meist ist es noch kruderer Wahnsinn als hier. Und manchmal pornografisch angehaucht. Das laß ich dann lieber auf dem Papier 😉
Das gehört zum Mensch sein dazu… 😉
ach, wenn dich das tröstet – meine Assoziationen waren bei dem süßen Pudel durchaus nicht vierbeinig. Jedenfalls nicht im Einzel. Dummdidumm …
Jetzt kann ich nur – dezent errötend – ein leises “Oh!” hauchen …
Das unterbewusst – fettgedruckte fand ich gar nicht so toll.
Die vergleiche und beobachtungen sind besser.
Also die fischbilder auf der lok oder der pudel ohne haar oder der Schatten im Keller.
Das ist die poetische neuzeit!
etwas für mich zum worteverschieben .. gierig danach greifend – brauche ich wirklich – gedankensprünge – dankeschön dafür !!! christin
aber echt gutes Gestammel ^^
haben eigentlich die fettgedruckten Teile eine besondere Bedeutung??
Bis auf drei hab ich sie schon beim Aufschreiben mehrfach nachgezogen. Ich weiß nicht, ob eine besondere Bedeutung drinliegt: Das kann wohl nur der Leser wissen 😉
(Ich nehme an, so im Halbdämmer – ich wartete wirklich auf meinem Schlafplatz liegend darauf, daß der Kaffee durchgelaufen sei – fielen meinem Un-/Unterbewußten die ganzen, in anderen Worten enthaltenen Worte auf. “Sehr” und “Fischfotos” waren aber von Anfang an dabei.)
ja, ist mir auch aufgefallen: Fischfotos lebt hilf
danach wird es aber weiter verwirrender (H)
is aber echt geil. also, du bist wirklich gut: Neben mir schnarcht herzerweichend / und mit winzigen funkelnden / Perlen Schweiszes bedeckt / eine kahlrasierte Pudelhündin
Zeit / zubettzugehen
da muss man erst mal drauf kommen ^^
Daran bin nicht ich schuld! (Rufen alle 12 Stimmen in meinem Kopf 😉 )
Keine Ahnung …
schöne Bilder … lass es ruhig öfter los, das morgendliche stammeln aus der tiefe.
es grüßt