Sie trotz(t)e(n) Zeit und Staub
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Tag des offenen Denkmals war gestern. Und wie in jedem Jahr waren auch Denkmale zur Besichtigung geöffnet, die sonst nicht zugänglich sind. Zum Beispiel der Gebäudekomplex Leipziger Str. 62/Franckestr. 11, eine ehemalige Druckerei (“Neuer Weg” und Akzidenzdruck). Seit 22 Jahren steht z. B. diese Maschine dort ungenutzt herum:

Druckmaschinen aus der Akzidenzdruckerei
Gesehen zum Tag des offenen Denkmals 2014. Halle (Saale), Leipziger Str. 62, ehem. Druck und Redaktion “Neuer Weg”
Vielleicht sollte sich ein Spezialist wie Martin Z. Schröder (für Menschen, die guten Druck lieben und zu schätzen wissen, immer wieder einen Blick wert!) einmal die von mir gesehenen fünf Maschinchen ansehen. Ich konnte nur von weitem und nicht alle fünf richtig fotografieren, weil der Raum nicht betreten werden durfte; aber aus der Ferne, aus der Ferne sehen sie noch recht gut erhalten aus. Und in nächster Zeit werden bestimmt noch ein paar Bilder vom gestrigen Besuch dort hier zu sehen sein.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 14. September 2014 waren das Ausschlafen, leckeres Mittagessen, der Besuch des Baudenkmals.
Tageskarte 2014-09-15: Die Zwei der Schwerter.
© 2014 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Danke für den Hinweis!
Die im Foto zu sehenden Geräte sind leider nur noch Gerippe von Maschinen.
Ach, schade … Aber zu ihren Betriebszeiten wurden sie recht gut gepflegt und vor allem geölt, denn nach 22 Jahren Herumstehen hätte ich mehr Rost erwartet.
Wie oft habe ich mir die Finger verbrannt an den heißen Bleizeilen? Wie oft habe ich mich geärgert wenn eine Matrize schief gefallen ist? Es weckt Erinnerungen…
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