Mit Überraschungen der ganz persönlichen Art
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Es gibt ja diese Zweifel, wann denn nun die Stiefel vom Nikolaus gefüllt werden: Die einen meinen, das muß in der Nacht vom 5. Dezember zum 6. Dezember geschehen, manche meinen, daß das erst am Abend des 6. Dezember geschieht. Als Kind lernte ich, daß es in der Nacht vor dem Nikolaustag geschieht. Deshalb wohl fand ich am Mittwoch Abend, als ich von meiner allerallerallerbesten Freundin nach Hause gehen wollte, einen Schokoladennikolaus im Schuh.
Dieses Jahr habe ich auch nicht wieder den geheimen Nikolaus gespielt wie in dem einen Jahr, da ich hier im Hause kleine Schokonikoläuse verteilte.
In der Maßnahme fand jeder von uns ein paar Kleinigkeiten auf seinem Arbeitsplatz (und das empfand ich zum Beispiel als eine sehr rührende Geste). Zudem schneite es gestern; es blieb auch ein wenig vom Schnee liegen und wird bei sternenklarer Nacht auch noch bis heute liegenbleiben.

Dünne Schneedecke am Nikolaustag
Und dann? Dann kam das, was ich nicht erwartete, das Nikolauswunder, ein kleines Weihnachtswunder oder wie es auch immer genannt werden will. In meinem Briefkasten lag eine Benachrichtigungskarte: im Haus wurde ein Päckchen für mich abgegeben. Ich war ziemlich ahnungslos, doch der Absender, so unleserlich er auch geworden war, ließ mich einen kleinen Freudenschrei ausstoßen und einen kleinen Hüpfer mit einer … ähm … ähm …
Wie heißt das denn, wenn der Tänzer mit den Füßen aneinaderwackelt im Sprung?
Ja, gestern kam ein Päckchen von Irgendlink, dem verrückten Künstler, der in diesem Jahr mit dem Fahrrad um die Nordsee radelte, und seiner “Homebase” Soso.
Das Päckchen enthielt eine Röhre mit einem (noch immer zusammengerollten, weil es erst zu Weihnachten ausgepackt werden wird) Poster und zwei Scheiben mit schnuckeliger Musik und die DVD von Irgendlinks Abenteuer. Wow. Einfach nur wow.
Das war schon ein halbes Weihnachtsfest. Seit gestern abend überlege ich schon, wo ich einen passenden Rahmen mit schwarzem Hintergrund und chamoisen Passepartout fürs Poster herbekomme. Ideen habe ich einige, heute werde ich deshalb schon die ersten Anfragen deswegen starten.
Ihr zwei, wenn ihr das lest: Ich danke euch von ganzem Herzen! Ihr beide habt mir gestern ein mir sehr viel bedeutendes Geschenk gemacht.
Mein Nikolaustag war also ein wirklich besonderer. Unvergeßlich, denn er hat mir bleibende Erinnerungen an etwas geschenkt, das ich nichteinmal selbst direkt erlebte, und das mir trotzdem oder gerade deswegen ans Herz gewachsen ist: ungewöhnliche, interessante, begeisternde Kunst zum Miterleben und Mitgestalten. Ich bin ein wenig glücklich.
Eine fröhliche Weihnachtszeit wünsche ich allen und vielleicht ein ähnlich schönes Erlebnis wie meines.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 6. Dezember 2012 waren die unerwartete Post und ein halbes Versprechen. (Ein verwirrter Text? Er entspricht meinem derzeitigen Zustand.)
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342 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 499 words)


So ganz unerwartet… das sind doch die schönsten Geschenke/Freuden..
LG, Petra
Es freut mich, dass du dich so freuen kannst! Erhalte dir diese und gib sie aus, an jeden und jede…
Ach Emil, du schreibst immer besser! Es ist richtig toll dich zu lesen, aus dir wird ein richtiger Schönschreiberling.
Liebe Grüße und ganz, ganz herzlichen Dank für den tollen DinaKommentar gestern, darüber habe ich mi´ch richtig gefreut.
Jetzt habe ich lange mit mir gerungen, aber – naja, ich selbst halte diesen Text für einen eher weniger gelungenen. Und dann finde ich eben ausgerechtnet hier so ein Lob.
Lieber Emil,
da warst du aber besonders brav. So etwas wird belohnt, vom „Nikolaus“, wie immer er auch heißen mag 🙂 .
Einen lieben Gruß,
Anna-Lena
Ich freu mich mit Dir mit. Das ist ja eine wirklich gelungene Überraschung. Lieben Gruß an Sofasophia und Irgendlink auch aus der next Kabinettsküche …
Sehr schoen;wunderbar!!! Danke fuer’s teilhaben. gruss aus dem verschneiten gotha,die ostfriesenZiege!!!!
Solche unerwarteten Geschenke sind doch was wunderschönes! Ich freue mich für Dich.
LG Gabi
da kann ich mich nur mitfreuen … denn deine Freude kommt echt rüber 🙂
Lieber Emil,
unerwartete Geschenke sind die Schönsten!
Was für ein wundervoller Nikolaustag. Dass du glücklich bist, kann ich gut nachempfinden.
Danke, auch dir noch eine gute Adventszeit ♥
Pingback: 7. Türchen: Das war Sankt Nikolaus (#342) | Germanys next Kabinettsküche
Jetzt hab ich doch beim Lesen tatsächlich eine richtig dicke „Broilerkruste“ bekommen. Ach Emil, das sind wunderbare Gesten und sie beweisen, dass es doch noch so etwas wie Menschenliebe gibt. Ich freue mich mit dir, aber wie!
hey, lieber emil, wie berührt mich deine freude! gern geschehen. möge dir die schnuckelige musik gefallen!
herzlich, soso
Mich freuts auch, dass alles wohlbehalten angekommen ist. Wie hältst Du das bis Weihnachten aus?
Dein Avatar übrigens: köstlich.
Naja, es braucht einen passenden Rahmen, nicht wahr?
(Den Avatar bastelte mir eine Freundin vor Jahren in 1 min …)