Öffne sie oder halte sie geschlossen:
sie führt zu Deinen Erinnerungen.
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Tief in einem Wald ist eine Tür in ein andres Land …
Den Rest des Tages hatte ich dieses Lied im Ohr – und sang es zuhause zur Klimperei auf meiner Gitarre. Oh ja, diese Serie («Der Mann in den Bergen» / «The Life and Times of Grizzly Adams») habe ich gerne gesehen, ja: geliebt. Und deren Titellied von Tom Pace (“Maybe”) kam mir in den Sinn, als ich vor ein paar Tagen an dieser Tür vorbeilief, in der Nähe des Opernhauses, am «Zauberberg» hier in Halle (Saale).

Eine geheimnisvolle Tür
Zu sehen ist dieses Schmuckstück in Halle (Saale), in der Nähe des Opernhauses. Von da aus in Richtung Zahnklinik war sintemalen das Lokal “Zauberberg” – und neben diesem Haus ist diese Tür zu finden.
Schade, daß sie so übermalt wurde. Und schade, daß ich (noch) nichts über ihre Bedeutung herausgefunden habe … Aber schön ist, daß ich das Lied noch immer komplett auswendig auf meiner Gitarre spielen und singen kann!
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 30. Oktober 2012 war, daß ich eine gute Freundin zum ersten Mal die komplette Feuershow lang bewundern konnte. Und meinen Bruder habe ich angerufen … (Das fällt mir immernoch ziemlich schwer.)
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
305 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 266 words)


Ja, ein schönes Lied, ich erinnere mich daran. An die Serie dagegen nicht, aber bestimmt habe ich sie auch gesehen. Hast Du sie noch in der DDR-Zeit gesehen?
Ja, eine schöne Zaubertür. Sie wird aufgehen, wenn es an der Zeit ist … und gut gemacht mit Deinem Bruder.
Ja, die Serie kenne ich noch aus Kinder-, also aus der DDR-Zeit. Und um 1980 herum lernte ich, das Lied auf der Gitarre zu klimpern.
Als sie noch nicht bemalt war, hab ich sie übersehen …
Oh, wie hab ich dise Serie gern gesehen..so ein Leben hätte ich mir auch vorstellen können.
LG, Petra
Wenn ich bei Dir lese und Bilder ansehe, dann glaube ich manchmal, daß Du ein Leben führst, das dem von Grizzly Adams doch ähnelt …
Oh ja, Der mann in den Bergen… haben wir auch so gerne gesehen 🙂
Liebe Grüße von uns
anja und co
Jetzt habe ich auch einen Ohrwurm.
Ja, die vermehren sich bei Teilung 😉 Und manchmal sind sie verdammt schwer wieder loszukriegen, diese Ohrwürmer. („Skippy, Spkippy – Skippy das Buschkänguruhuuuuu“)
das würde mich jetzt aber auch interessieren aus welcher Zeit die Türe stammt und wohin sie führt(e) … wirklich schade, dass manche Graffittikünstler überall ihre Spuren hinterlassen müssen und wenig sensibel sind!
liebe Grüße
In dem Fall sorgte wohl erst die Bemalung, daß ich auf die Tür aufmerksam wurde (oder vielleicht auch der drangeklebte Zettel).
Wenn ich heute nach Informationen zu dieser Tür suche, dann finde ich ganz weit oben diesen Artikel hier … Aber nichts anderes 🙁
Ich finde es sehr mutig von dir, deinen Bruder anzurufen, lieber Emil. Das hat ja auch etwas mit dem Öffnen einer Tür zu tun. Manchmal glaubt man, dass es einem besser geht, wenn man die Türen zur Vergangenheit zu lässt. Ich glaube, das ist in den wenigsten Fällen so.
Ich wusste gar nicht, dass es an eurem Theater in Halle so etwas Sehenswertes gibt. 😀
Gruß von der Gudrun von nebenan
Also Gudrun, das ist nicht „am Theater“, das ist am Platz vorm Opernhaus! Euer Gewandhaus soll doch auch nicht als Schauspielhaus bezeichnet werden 😉
Und die Türen zur Vergangenheit: Alle die, zu denen ich die Schlüssel schon wiedergefunden habe, wuden geöffnet; die Scharniere sind geölt. Langsam aber stetig arbeite ich auch an dem und mit dem, was hinter diesen Türen ist …
Der Mann in den Bergen war ja wohl Pflichtprogramm ^^ wir haben das auch alle gerne gesehen, war so ein Familien ding 😉 von jung bis alt saßen wir vor dem Kasten, wir hatten nur S/W Fernsehen … aber wir kannten das ja nicht anders … 😉
Gabs 1978 rum schon Farbfernsehen? Ich weiß es nicht. Der erste Bunte wurde im Intershop gekauft (oder gar von der Verwandschaft mitgebracht? Keine Ahnung).
Pflichtprogramm, naja. Lief das damals nicht Sonntagnachmittag? Da war die Konkurrenz vom Professor Flimmrich schon sehr stark …
türen sind die augen einer mauer, denke ich bei deinem bild. augen können wir zumachen oder auftun. alles zu seiner zeit.
bild und text berühren …
liebe grüsse
soso
Und wer sagt mir, wann die richtige Zeit ist? Manchmal sind die Angst und/oder die Scham größer als die Neugier …
Reblogged this on Antiquariat – Bücher und mehr.
Hinter der Tür geht es direkt in die Berge … Danke für ein paar Erinnerungen.
Meinst Du, dahinter warten Ben (der Bär) und der Esel (wie hieß der nur? Ah, Wikipedia wußte es: “Nummer Sieben”.), uns abzuholen?
Du wirst dich wundern, dieses Lied hatte ich in den letzten Tagen auch in den Ohren. Die Serie habe ich sehr gerne gesehen und würde sie den Kindern bei uns gerne zeigen. Bei der Tür kommt mir Dornröschen in den Sinn. Der passende Abschluß zu mehreren märchenhaften posts heute..
Oh, das Lied … Tatsächlich habe ich meine eigene, private, Schulenglisch-Übersetzung davon auch noch gefunden. Den Text hörte man sich damals von der Cassette ab! 😉
Einige Lieblingskassetten von früher bewahre ich auch noch auf.
Die Türe gefällt mir und auch wenn Du sie erst dadurch entdeckt hast, finde ich es schade, dass sie übermalt und mit dem Zettel beklebt wurde.
Der Song ist auch für mich ein Ohrwurm.Die Serie lief jedoch bei uns, als ich schon eher erwachsen war, trotzdem erinnere ich mich gerne daran. Was träumte man damals noch von der sprichwörtlichen Freiheit, irgendwo abgeschieden in den Bergen, obwohl ich gerade damals so ein „ruhiges“ Leben noch gar nicht gewollt hätte. 🙂 So ändern sich die Zeiten.
LG Gabi
Tolle Tür! Bloggst Du (solche Sachen) nicht mehr unter „Diva in Grau“?
Doch doch – nur bin ich von allem anderen zur Zeit ein wenig überlastet.