Weiß nicht, ob das meiner Vorstellung entsprechend ginge.
Ich weiß nicht, wie oft im Leben ich mir bisher oder wie lange ich mir schon einen gewissen gelassenen Größenwahn wünschte. Einen, der weitab von Überheblichkeit sein soll. Nein, nicht nur Selbstbewußtheit und Selbstsicherheit, sondern wirklich Größenwahn. Aber nicht in der Form des Allmachts-Wahns, den ich in der Depression hatte. Ich stelle mit eine (eingebildete, nicht wirklich existente) Überlegenheit vor, die Empfindung eines Darüberstehens: Wär das nicht wunderbar?
Ein Denkanstoß, der mich noch eine Weile beschäftigen wird.
Erinnerung des Tages:
Ich weiß nicht mehr, wann ich am Abend von der Öffnung der Grenze in Berlin erfuhr; es war sicher noch nicht in der Tagesschau, aber am Abend.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 9. November 2025 war ich zufrieden mit ein paar aussortierten Büchern (noch nicht weggebracht), mit der Teilnahme am Training der Ritterschaft (für mich nur Orga), mit der Zeit in der Badewanne.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Eine gesunde Portion Arroganz wünsche ich mir auch und meinen Wert und meine Qualitäten kennen. Das gäbe mir das nötige Selbstbewusstsein auch in stressigen Situationen und würde mich vor Überforderung und Ausbeutung schützen. Stattdessen sagt man mir nach, dass ich an der einen oder anderen Stelle arrogant wirke.
Kann sein, dass dieser Kommentar knapp am Thema vorbeischrammt …
Das ist was, was ich ganz gut schauspielern kann: Arroganz. Die ich an Dir übrigens noch nie wahrnahm.