Ein Tag wie ein dicker Nebel oder so.
Heute war es wirklich sehr angenehm, was die Temperaturen draußen betraf. Auch in der Wohnung habe ich es wieder etwas weniger warm. Ich saß lustlos vor den Papierhaufen, die sortiert werden müssen, hab die Waschmaschine laufen lassen, ziemlich viel Tee getrunken, und auch wieder viel geschwitzt. Der Kopf aber, der blieb weitgehend leer. Ebenso das Papier, auf dem ich üblicherweise tagsüber notiere, was mir so einfällt.
Auf dem Sportplatz gegenüber landete zur Mittagszeit der Rettungshubschrauber. Nach etwa 90 Minuten hob er wieder ab.
Zu einem Text vermisse ich die Urschrift der ersten fünf Seiten, aber mir fehlte heute wirklich der Antrieb, danach zu suchen. Ich mahlte Kaffee mit der Handmühle. Irgendwann mußte ich dann doch raus, etwas zur Post bringen (Uff! Die Filiale ist seit 30.10.2024 geschlossen – ach so?) und Weniges einkaufen. Auf dem Hinweg schon kostete ich die Kirschen vom Baum (Sauerkirschen, echt saure Sauerkirschen), auch auf dem Rückweg versuchte ich nochmal drei – sehr adstringierend, diese Früchte. Brrrrrr.
So. Kurz nach Sieben fiel mir erst ein, daß ich meinen Blog heute trotzdem nicht vernachlässigen möchte. Ich habe mich jetzt sehr beeilt, wenigstens diese wenigen Zeilen dalassen zu können.
Müde bin ich, auch (!) in der Form, die sich durch Schlaf reduzieren läßt.
Erinnerung des Tages:
Im Mecklenburger Hof stand ein Baum mit gelben Süßkirschen, gleich neben den Sträuchern der Schwarzen Johannisbeere.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 24. Juni 2025 war ich zufrieden mit meiner Gelassenheit trotz des leeren Kopfes, mit dem Mut zum Kirschenessen, mit dem Fortschritt beim Kaffeemahlen mit der Hand.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Hat gefallen.
Meinen Blog vernachlässige ich nun bewusst.