Immer, wenn etwas zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht wurde.
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Meiner Meinung nach ist die Idee, etwas gegen Pfand ab- oder auszugeben, keine schlechte. Allerdings nicht in allen Lebensgebieten und auch dann nicht, wenn die Rückgabe des Bepfandeten unmöglich oder unnötig schwierig gemacht wird. Und wenn das mit dem Pfand nicht dazu führt, daß mit den Dingen gut und richtig umgegangen wird, dann muß nach anderen Möglichkeiten gesucht werden. (Ich erinnere mich an das SERO-System der DDR, in dem Metall, Glas und Papier aufgekauft wurden. Kunststoffe waren als Verpackungen noch lange nicht so weit verbreitet wie heute.) Ich befürchte, die viel zu vielen Ausnahmen für das sogenannte »Einweg-Pfand« zumindest auf Aluminium- und Weißblechdosen und Kunststoffflaschen führen dazu, daß viel zuviel davon irgendwo in der Pampa landet – ebenso wirken die viel zu geringen Pfandbeträge auf diverse Mehrweg-Glasbehältnisse.
Warum eigentlich werden Pfänderspiele nur noch so selten gespielt?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 12.06.2020 zwei Maschinen Wäsche, der Einkauf im Baumarkt, gesicherte Daten.
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Schwerter.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich wuenschte, eine irgenwie geartete Rueckgabepflicht gaebe es hier auch. Und dass unser oertliches Recycling-Zentrum mehr als nur Pappe, Aluminium- und Weissblechdoesen annehmen wuerde. Frueher haben die mehr angenommen, aber dafuer finden sie in ganz Texas kein Abnehmer. Auch nicht fuer Glas. Schade!
Ich habe uebrigens neulich mal gelesen, dass das Mehrwegesystem gar nicht so doll sein soll, weil es zu erheblich hoeheren Transporten fuehrt. Was soll man also machen? Ich weiss es nicht.
Vor einiger Zeit habe ich eine Doku über die Plastikpfandflaschen gesehen. Sie werden bei uns gesammelt, dann containerweise nach Asien verschifft, dort zu Fleece-Kleidung verarbeitet und wieder mit dem Containerschiff zurück nach Europa, wo man sie dann für kleines Geld beim Discounter im Wochenangebot kaufen kann.
Hat das eigentlich was mit Recycling zu tun? 🤔 Auf jeden Fall verdienen einige Leute ganz ordentlich dabei
Mir würde cycling alike oder upcycling besser gefallen (also wie es bei gläsernen Mehrwegflaschen üblich ist).
Aber das schmälerte wohl den Profit zugunsten der Umweltbilanz — und das geht ja gar nicht, das wäre ja schon fast Kommunismus.
Emil 👍🏼😂 und die Kinderarbeiter in Indien wären schlagartig abeitslos🤭