Wunderliche Erinnerungen an einen alten Mann.
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Seinen Großvater kannte er nur mit Gehstock. Er glaubte sogar, daß der den schon als Säugling im Kinderwagen hatte. Ohne Gehstock war sein Großvater für ihn nicht vorstellbar. Nur selten aber stütze der sich darauf. In seinen Erinnerungen sieht er ihn vor sich, seinen Großvater, wie der immer wild mit dem Gehstock herumfuchtelte. Gegen Spaziergänger, die zufällig seinen Weg kreuzten, gegen Hunde, Vögel, seine Krankenschwester, gegen Katzen, Schafe, Kühe und Tischnachbarn und Bedienungen im Restaurant oder Biergarten. Noch heute glaubt er, Großvater konnte nicht sprechen, ohne dabei mit seinem Gehstock wüst und wild herumzufuchteln. Bis eines Tages ein Schäferhund das dargebotene Stöckchen faßte und sich damit auf und davon machte.
Danach, so glaubt er sich zu erinnern, hatte sein Großvater nie wieder einen Schritt vor die Haustür getan.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 10.06.2020 einige kleine Texte, die Transkription einiger Seiten alter Handschrift, Bratwurst mit Sauerkraut und Brot.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Münzen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Moin, also bis zu der Stelle mit dem Stöckchen mopsenden Hund habe ichg gedacht: wie der Uropa… so sind sie die alten Menschen, genau so – und ja, ich glaube gerne, dass der Großvater dann nicht mehr raus ging…
Grüße zu dir!
Danke.
Ja, so stellte ich mir eben einen (Ur-)Großvater vor …