Der unverstandene Unterschied zwischen Minus und Plus.
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Manche Arbeit ist … Nun ja. Vor einigen vielen Jahren sicherte ich Daten vor allem auf CDR, DVD-R und DVD+R. Den Unterscheid zwischen den beiden DVD-Formaten (dieses “-R/+R”, es hatte etwas mit einem esoterischen Kopierschutz zu tun) habe ich nie so ganz verstanden, wahrscheinlich wollte ich es auch nicht verstehen, ich wünschte mir nur, daß es funktioniert. Eine der Sicherungs-CDs ist noch mit Cyanin-Farbstoff produziert und stammt von 1994 oder 1995 und ist heute noch lesbar. Andere, später gekaufte Rohlinge habe ich anfangs alle zwei bis drei Jahre überprüft und spätestens nach fünf Jahren erneuert. Das war immer eine ziemlich langwierige und langweilige Arbeit.
Seit einigen Jahren gibt es aber nun externe Festplatten mit USB-Anschluß, mittlerweile auch zu erschwinglichen Preisen. Ich habe einen ganzen Zoo davon. Und so nach und nach wanderten die gesicherten Daten auch auf die Festplatten. Aber: Noch immer sind die meisten Sachen zusätzlich auf DVDs gespeichert. Von alten Daten trenne ich mich eben nur ungern … Also saß ich auch heute wieder am Rechnerlein und brannte neu. Ich war tatsächlich erfreut, daß nach fünf Jahren noch alle Silberlinge ohne Probleme lesbar waren. Zweiundzwanzig aus der Mappe mit 64 DVDs sind erneuert. (Nun, wenn ich diese DVDs nicht hätte, wäre mir beim letzten Ärger mit einer externen Platte doch einiges an selbst photograpierten Bildern verlorengegangen und an gescannten Zetteln.)
Bei meiner letzten Auf- und Umräumaktion fielen mir übrigens einige “vergessene” DVDs in die Hände, die 2010 gebrannt wurden. Ui. Auch die auf allen zwölf befindlichen Daten habe ich jetzt auf eine externe Festplatte kopiert. D. h., sie ließen sich zum Glück alle zwölf lesen, mit Schwierigkeiten zwar, das war am Laufwerksgeräusch zu erkennen, aber sie wurden vollständig und korrekt kopiert. Allerdings habe ich mir nur die Datei- und Verzeichnnisnamen angesehen, habe eine ungefähre Ahnung davon, welche Daten das sind und freue mich darüber. Die Archive auszupacken, dann wirklich nachzusehen und über behalten oder endgültig löschen zu entscheiden, das braucht noch ein Weilchen.
Nur soviel: Datenträgerarchäologie ist immer wieder interessant … Und ich bin immer wieder ziemlich froh über meine doppelte und dreifache Sicherung so mancher Dateien.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 24.05.2020 die überraschend wiedergefundenen DVDs, die erledigte Kopiererei, Reis mit Hühnerfrikassee.
Die Tageskarte für morgen ist XI – Die Gerechtigkeit.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das wäre mir viel zu viel Arbeit. Ich habe eine QNAP mit zwei 2 TByte Platten. Die hängt am Hausnetz. Da wird alles drauf gespeichert. Filme, Bilder Dokumente. Alle Rechner und Laptops (so fünf bis sechs) und der Fernseher greifen darauf zu. Die erste Platte ist der Datenspeicher, die zweite dient zur monatlichen Sicherung. Die tägliche Sicherung geht jede Nacht automatisch auf eine zweite QNAP mit einer 2 TByte Platte in der Scheune. Diese sichert am Montasende alles zurück auf die zweite 2 TByte Platte in Haus. Da habe ich 0 Arbeit mit und wenn eine Platte mal abrauchen sollte, habe ich immer noch zwei Sicherungen.
Ich hab mittlerweile 2x 4 TB, die einmal in der Woche inkrementelles Backup machen, beide. Deine Lösung gefällt mir vom Prinzip her gut, aber da fehlt mir doch das know how.
Für die Altdaten auf DVD habe ich nochmal 3 TB. Und das Gesamtbackup passiert alle 3 Monate auf eine andere externe Platte. Ja, das ist umständlich. Aber es fehlt mir eben das entsprechende know how (oder die Konsequenz, es mir anzueignen).
Wow, das ist wirklich ne Menge. Das würdest du locker auch hinbekommen, sind einfache rsync Skripte in der QNAP Oberfläche konfiguriert werden. Aber du hast ja eine funktionierende Lösung und bei den Mengen ist die ja auch gut.
Acht externe mit ingesamt 20 TB …
Ja, ein QNAP wäre nett, aber noch (oder endlich) bekomme ich das auf meine Art regelmäßig hin.
Oh…, das kenne ich: fünf volle CD-Kartons mit Daten, Fotos, Musik und mittlerweile vergessenen Inhalt schlummern hier, die ich ebenso zum Teil auf Festplatten gesichert habe. Aber sie zu schreddern bring ich nicht übers Herz.