Wenn ich im Nebenblog schon Lyrik schreibe.
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Ja, die Bäume ließen die Blätter,
die fehlerhaft gefärbten,
zu Boden fallen.
Und ihr, die ihr dem Winter flucht,
der nun bevorsteht,
vergeßt das eine:
Die filigransten Blumen des Jahrs
blühen an kalten Scheiben
in eisiger Nacht.
Einen Strauß Eisblumen
wünsche ich mir.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 17.11.2019 waren positiv rechtzeitig wachgewesen zu sein, vieles geschafft, alte (gute?) Texte wiedergefunden.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Texte.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Nein, denk doch an die Leute, die frieren!
Ach, die Eisblumen wünsch ich mir doch für mich … Und an den hochmodernen Fenstern (doppel- und thermo- und sonstwieverglast) bilden sich ja keine mehr.
Du wirst lyrisch, schön
Das war ich hier auch schon öfter – und dann gibt es ja den S(chreibvers)ucher …
Das ist dir gelungen👍
Danke.
„Vergesst das eine“ oder „vergesst das eine nicht“? Sonst stimme ich zu, gerade weil ich sie so selten sehe. Einen Strauß Eisblumen auch für mich bitte und dann ganz schnell wieder bunte Frühlingsblumen. 🙂
Die, die fluchen, vegessen das, leider …
Die kenne ich noch aus den eisekalten Zimmerchen meines Geburtshauses, das später den Flammen zum Opfer fiel. Eisblumendenkmalschutz müsste her …
🙂
Ich freu mich jedesmal wie ein Schneekönig, wenn ich mal welche sehe.
Wäre eine Idee für eine Ausstellung, der „Eisblumenraum“. Oder Wo die Schneekönigin wohnt. – Aufwendig, weil der Raum isoliert sein müsste und wie eine Eisbahn kalt gehalten werden müsste. Aber will mir sehr gefallen!
Deine Zeilen gefallen mir sehr.
Und den Winter, nein, hassen tue ich ihn nicht und mögen nur ein bisschen.
Wobei es ein Unterschied ist, ob man an freien Tagen durch den Winterwald spazieren geht, Eisblumen bewundert, oder eben sein vollgeschneites Auto vor dem Weg zur Arbeit freischaufeln- und kratzen muss… Also wie so Vieles im Leben, hat auch der Winter zwei Seiten.
Oh, Schneeschippen und Autokratzen waren immer Arbeiten, die ich gerne gemacht habe.
Ja stimmt, das ist Bewegung an frischer Luft und somit etwas Schönes. Wenn es aber zum Muss wird, meist unter Zeitdruck geschieht, oder eben nach einem langen Nachtdienst, wo man einfach nur nach Hause, unter die Dusche und ins Bett möchte, ist es oft ‚lästig‘ und Kräfte zehrend…*Jammermodus aus*