Nicht begriffen, nicht erfaßt.
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Wenn es mir nicht mehr möglich ist, sogenannte “Selbstverständlichkeiten” (was für ein Wort) zu erfassen, liegt es vielleicht daran, daß ich diese Dinge nicht mehr begreifen und erfassen im wortwörtlichen Sinne kann wie so ein Kind, das seine Umwelt mit den Händen erkundet und sie durch Anfassen und Ergreifen, Erfassen und Begreifen erkennt; vielen der “Selbsverständlichkeiten” heutzutage fehlt ganz einfach die Haptik.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 17.10.2019 waren positiv leckere Suppe (selbstgekocht und -püriert), ein gutes Gespräch mit einer Freundin, die Wohlfühlzeit mit Buch und Grusinischem Tee und leiser Musik (Thomas Zehetmair mit Sonaten und Partiten für Violine von J. S. Bach) am Abend.
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Kelche.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das ist so wahr, Emil und auch all das Viel der Informationen, ob nun hier oder auf twitter, plus Büchern, Nachrichten aus dem Radio führt nicht wirklich zu einer Vertiefung, sondern nur zu einem huschhusch und bevor man sich überhaupt etwas vertiefter mit dem einen und anderen beschäftigt, steht schon wieder Neues vor der Tür. Ich überdenke gerade mal wieder meine Netzpräsenz …
herzlichst, Ulli
Eine der verschwindenden „Selbstverständlichkeiten mit Haptik“ ist das Schreiben von Hand…
Beste Grüße!
Nun ja, das mach ich ja selbst, täglich. Dasist also bei mir noch nicht verschwunden.