Mir wurde ein Buch geschenkt.
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Mir wurde ein Buch geschenkt. Ein dickes Buch. Eines, das mich tatsächlich interessierte, nachdem ich Ankündigungen und Rezensionen gelesen hatte, und mich noch immer interessiert. Als sich die Gelegenheit ergab, bat ich darum, auch ein Exemplar zu bekommen. Deshlab zuerst ein dickes Dankeschön an die Spenderin (@LiebIingsfarbe bei Twitter) und natürlich auch an die Autorin (@wintermohn bei Twitter, die dort über ihr Buch schreibt). Ja, natürlich war das wieder …
Gestern lag die Benachrichtigung im Briefkasten, heute holte ich das Buch bei der Post ab. Ich begann noch auf dem Heimweg darinnen zu lesen, saß ganz vertieft in das Buch an der Bushaltestelle. So vertieft, daß ich einen Bus fahren ließ, noch weitere 15 min las und erst den nächsten Bus besteigen konnte. Beinahe hätte ich dann auch das Aussteigen verpaßt …
Irgendwie paßt – nach den ersten paar gelesenen Seiten – “Cronos Cube” von Thekla Kraußeneck (ISBN 978-3-945491-04-1) zu der Reihe, die ich gerade durchzulesen Versuche: Terry Pratchetts & Stephen Baxters Die lange Erde, und nachfolgende Bände. Ja, wirklich. Ich fand mich sehr gut in die fremdartige Szenerie hinein, in die Teezeremonie. Und ich las das erste Kapitel trotzdem zweimal. Hach, ich glaube, ich habe einen Narren gefressen an diesem Buch. Ich muß anmerken, daß ich niemand bin, der am Computer spielt, der mit virtueller Realität oder gar MMORPG sich beschäftigt. Nein, Computer sind für mich Arbeitsmittel: Mit einem Computer schreibe ich Texte (ab), bearbeite Bilder und Musik, speichere ich die Dinge, die mir wichtig sind. Ein einziges Mal war auf einem meiner PCs ein Spiel installiert, ein einziges Mal.
Zurück zum Buch. Ich habe zuhause darin herumgeblättert und hie und da eine Seite gelesen. Zu den meisten Figuren hatte ich Bilder im Kopf. Schade nur, daß ich es bis Freitag Abend nicht fertig gelesen haben kann; am Wochenende nämlich werde ich nicht zum Lesen kommen. Ich beschloß vorhin, mir “Cronos Cube” bis Montag aufzuheben. Dann kehre ich zurück zum Gastgeber mit Adlerkopf und klapperndem Schnabel und seiner Gästin. Bis dahin sehne ich mich danach.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 17.07.2019 waren positiv pünktlich beim Bildungsträer zu sein trotz viel zu wenig Schlaf, voneinander lernen, ein Buch.
Die Tageskarte für morgen ist XIX – Die Sonne.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

