Vergessen und wiederentdeckt.
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Bereits gestern ließ ich vier Bücher und ein paar ausgedruckte Seiten im Radio liegen für die heutige Sendung “Buchfink”. Und heute am frühen Nachmittag machte ich auf dem Weg zum Sender einen kleinen Umweg, weil ich noch Getränke besorgen mußte und wollte. Und auf diesem kleinen Umweg entdeckte ich in einem offenen Hinterhof ein öffentliches Bücherregal. Jaja, ich kannte es, war schonmal dort, hatte es aber komplett wieder vergessen. Vor diesem Regal stehend las ich heute eine knappe Stunde in verschiedene Bücher hinein …
Ohne Bücher mitzunehmen konnte ich mich vom Regal nicht wieder entfernen. (Dafür werde ich nächste Woche Bücher hinbringen, mindestens so viele, wie ich heute dort einpackte.) Es war aber auch zu verlockend, weil ich vier vorgefundene Bücher schon längst einmal gelesen haben wollte. Fontanes Stechlin, Seghers wahres Blau, Bradburys Mars-Chroniken, Bastians Gewalt und Zärtlichkeit. Uff. Dann stand da noch eines von Johanna und Günter Braun, zwei Namen, die immer auf meiner Leseliste stehen … Mit dem zusätzlichen Gewicht im Rucksack war ich dann noch einkaufen, was ich für den Abend haben wollte. Und ich kam bei Radio Corax an mit Büchern für nochmal zwei Sendungen. Das, was für heute vorgesehen war, blieb nun liegen, bis auf das eine, das ganz wundervolle Seroquälmärchen von Jennifer Sonntag. Verzeiht mir, ja, das ist Werbung für ein Buch, das ich sehr, sehr mag. Falls jemand von den Buchbloggern es rezensieren möchte: Ich schenke mein Exemplar gerne weiter. Am Montag um 11 Uhr ist ja ein Teil davon nochmal von mir gelesen im Stream zu hören.
Nun habe ich für die nächste Zeit wieder ausreichend Lesestoff. Drei der Bücher sind ja sozusagen schon “angefangen”. Wahrscheinlich wird Der Stechlin das erste von ihnen sein, das ich mir vornehme. Wegen seiner Sprache. So schön altmodisch romantisch.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 17.08.2018 waren die Bücher, der Buchfink, und gleich wird es noch ein Bad sein.
Die Tageskarte für morgen ist der König der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Belesene Menschen sind was Schönes!
Bei uns in den freien Bücherschränken ist leider immer nur Ramsch drin.
Das Regal ist etwas versteckt, vielleicht hatte ich deshalb so viel Glück.
Das kann gut sein.
Ich werde manchmal auf Büchermärkten fündig.
Da muss ich aber aufpassen nichts Doppeltes zu kaufen.
Kaufen habe ich mir deshalb … untersagt.
Ist zum Glück bisher nur ein Mal passiert.
Ein Märchen mit Triggerwarnung las ich noch nie. Hm. Das reizt mich irgendwie. Wenn du es mir ausleihen magst, gerne.
(Wobei … ob es gut tut? Hm.)
Diese Schriftsteller kenne ich alle nicht.
Das sind solche, mit denen ich in der DDR in Kontakt gekommen bin, sozusagen „lokale“ Autoren.
Das sind solche, mit denen ich in der DDR in Kontakt gekommen bin, sozusagen „lokale“ Autoren.
Und ich diebische Elster geb immer nur ganz wenig Bücher wieder her…