Nahtoderleben (2017: 315)

Ein tiefer Schlaf.

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Ich wurde schlagartig wach. Um mich herum war es kalt, naß und stockduster. “Ich bin tot!”, dachte ich kurz vor dem Moment, in dem meine Erinnerung wieder einsetzte. Da tastete ich nach Feuerzeug und Teelicht, zündete erst das eine, dann das andere an und stellte jenes zu den sechs ausgebrannten auf den Teller. Hernach zog ich den Stöpsel, duschte mich nochmal heiß ab, ehe ich die Badewanne verließ und mich abtrocknete.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 11.11.2017 waren Ruhe (insbesondere vor Rheinischer Zwangslustigkeit), ein kurzer Besuch bei der allerallerallerbesten Freundin, der Wannenschlaf.
 
Die Tageskarte für morgen ist das As der Schwerter.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nahtoderleben (2017: 315)

  1. Ach herrje, da hast du aber Glück gehabt. Gut das man wach wird, wenn es zu kalt wird.

  2. Elvira sagt:

    Lieber Emil, ersaufen kann man auch in einer Regenpfütze. Es kommt darauf an, wie man fällt. Ich wäre auf alle Fälle in der Wanne erfroren. Nach so langer Zeit muss das Wasser doch eisekalt gewesen sein.

  3. Ulli sagt:

    1. Kann mal passieren. 2. Aber dass dein erster Gedanke war ich bin tot, das passiert ja wahrlich nicht so oft…
    nachdenkliche Grüße
    Ulli

  4. Um in der Badewanne einzuschlafen, muss die Erschöpfung riesig gewesen sein. Hoffentlich bist du nun ausgeruht und zu neuen „Schandtaten“ bereit…


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  5. sabeth47 sagt:

    Szenen, die sich nicht verfilmen lassen.
    Ein Standfoto – bis du erwachst, dann kommt Bewegung. Was für ein Glück!


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