Ich staune über mich (2017: 259)

Ganz ohne Beitrag fühlte es sich zu schlecht an.

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Nein, es geht doch nicht ohne. Deshalb reblogge ich mich selbst:

 

 
Mit offenem Mund staunen
 

Wie gerne wäre ich nochmal Kind!
Vielleicht nicht so, wie die heute sind,
aber doch: kindlich unverbildet.
Ich könnt‘ noch rufen: “Doch! Das gildet!”

Der kleine Bach wäre großer Fluß,
über den hüpf‘ ich hinweg mit Hochgenuß.
Und das Heu dort wäre weich wie Daunen,
darüber könnt‘ ich noch
     mit offenem Mund staunen.

Zuerst am 10. Oktober 2016 von mir dort veröffentlicht.

 

 

Denn heute lief mir noch das “Dropsdem!” übern Weg und das eine oder andere Wort aus der Kindheit. Deshalb nehme ich ein fast ein Jahr altes Reimspiel von einem meiner anderen Blogs als Beitrag hierher und sage: “Doch! Das gildet!” (Wenn die eigene Gewohnheit zur Verpflichtung wird und mich gegen meinen Willen zu einem täglichen Beitrag zwingt, dann ist das … dann ist das … dann ist das … Es fühlt sich seltsam an, aber nicht schlecht.)

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 16.09.2017 waren Ausschlafen, die gehörten eigenen Sätze, der aufgelöste Zweispalt.
 
Die Tageskarte für morgen ist 0 – Der Narr.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Ich staune über mich (2017: 259)

  1. Eine Pause ist aber auch nicht schlimm. Vielleicht kommen dir dann auf einmal 1000 neue Gedanken.

  2. puzzleblume sagt:

    Schön, diese verbalen Kindheitsperlen lesen zu können.
    Solche Worte führen so tief in emotionales Erleben, dass vielleicht ein Blogeintrag einen Anker im Jetzt bedeutet, denn sich ganz und gar in die Vergangenheit einsinken zu lassen, ist für das weiterlaufende Leben im Jetzt, wie ich glaube, nicht günstig – so meine eigene Erfahrung mit einer solchen tief gründelnden „Milchreisphase“ in meinem weiter zurückliegenden Erwachsenenleben.
    Also bietet so ein Wurfanker in Gestalt eines Blogartikels ein eher positives Mittel, denke ich, bei allem Schürfen im Kindheitsgeschehen, einen wichtigen Halt.

  3. Follygirl sagt:

    Ja..ich kann auch nicht ohne..ein Tag nichts schreiben/zeigen.. nö…das ist nix 😉

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