Eines davon ist ein für 17 Tage im Voraus geplanter Text
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Kann ich es mir erlauben (im Sinne von: bin ich überhaupt fähig dazu), einen Tag mit dem Bloggen hier auszusetzen? Ich weiß es nicht. Gerade sieht es so aus, als wäre das nicht möglich. Ud wenn ich nach den Gründen dafür suche, dann … Ja, dann finde ich da nur eure von mir vermuteten oder erwarteten Erwartungen. Und ein bißchen Stolz auf mein Durchhaltevermögen ist da aber auch. Nein, nicht als Grund; doch da ist Stolz als Gefühl.
Und indem ich das mitteile, habe ich nun doch etwas Text verfaßt. Und ich bin mir mittlerweile doch sicher, daß ich es mir erlauben darf und kann und werde. Wieder einmal einen Tag ohne Blogtext. Wie am 23. April 2014; das ist jetzt auch schon über zwei Jahre her. Und wenn ich heute sinniere über das Nichtbloggen, dann … Dann ist es zumindest in meinen Gedanken nicht mehr so “erschreckend falsch”.
Ob ich den Artikel für diesen absichtlich blogbeitragslosen Tag jetzt doch noch … ich mein‘: einfach so, morgen vielleicht, doch noch veröffentliche, dieses gut gehütete Geheimnis lüfte? Anderes, noch älteres Aufgeschriebene gebe ich ja auch frei. Aber diesen Beitrag?
Ich denke darüber nach. Und wenn mal einen Tag nichts hier erscheint, dann ist das auch in Ordnung. Erst nach 17 Tagen ohne mein Eingreifen wird ab sofort ein schon lange vorbereiteter Text (den ich morgen komplett hochladen werde) automatisch veröffentlicht; das werde ich morgen genau so einstellen. Und dann hoffe ich, daß ich das Umstellen des Planungszeitpunktes nicht zu oft vergesse. Vielleicht widerspricht das diesem Plan – oder vielelicht auch nicht, denn ich habe noch viele Geschichten auf Papier bei mir.
Verdammt viel “doch”.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Das Gute am 22.07.2017 waren Ruhe, ein Sandsacks-Konzert am Saaleufer, leckeres Gekochtes für morgen.
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Münzen.
© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Erlaub es dir doch mal frei zu nehmen. Mach dir doch nicht so ein Stress. Wenn ich bedenke ich schreibe nur einmal die Woche. Ok, ich habe einen Gartenblog. Dafür bin ich fast täglich auf anderen Blogs zu Besuch zum Lesen und Kommentieren. Nicht das du irgendwann eine Schreibblockade hast.
Das wird sicher irgendwann geschehen. Allerdings bin ich auch stolz, daß ich jetzt seit dem 1.1.2011 jeden Tag (bis eben auf diese eine Ausnahme) einen Beitrag veröffentlichte — manchmal trotz Schreibblockade. Es ist eine liebgewordene Last.
Dann bist du ja schon eine Weile dabei. Glückwunsch! Da muss ich erstmal hinkommen. Bin erst seit Ende Mai dabei.
Am Anfang war es … nun ja, Selbsttherapie gegen meine Depression. Ist es auch irgendwie immernoch …
Wenn es dir hilft ist es doch gut. Jeder muss da seinen Weg finden und du hast es geschafft. Kannst dir auf die Schulter klopfen.
Was hat das mit der Tageskarte auf sich?
Die Tageskarte. Sie ist ähnlich dem Tageshoroskop, „zeigt“ das Thema, das Beherrschende des (in meinem Fall kommenden) Tages an. Ein wenig Spökenkieken also.
Hä? Was ist denn Spökenkieken? Mit Horoskop kann ich was anfangen.
Spökenkieker sind Menschen mit dem „zweiten Gesicht“, Geister- und/oder Hellseher. Und Spökenkieken (ich hab nunmal meckenlburgische/pommersche Vorfahren, daher dar Gebrauch plattdeutscher Idiome) ist dann das Geister- oder Hellsehen.