Sintemalen notiert.
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Ohne die Erfahrung der Fremdheit wird – bleibt? – auch die engste Vertrautheit nur fade Gewohnheit.
Aus einer meiner alten Kladden, August 1986
Wie immer hat alles zwei Seiten, mindestens.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Das Gute am 29.06.2017 waren beruhigende Nachrichten, ein ausgeräumtes Schrankfach, echter Grusinischer Tee (im Магазин erstanden).
Die Tageskarte für morgen ist VIII – Die Kraft.
© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dem stimme ich zu, würde aus meiner Sicht aber so eine überraschungslose Vertrautheit nicht in jeder zwischenmenschlichen Beziehung „fade“ nennen, denn bei Freundschaften funktioniert das, während Beziehungen, die eigentlich erotisch sein wollten, in zwillingshafter Geheimnislosigkeit ermatten.
Selbst die innigste Freundschaft folgt doch aber einer Fremdheit, die zuvor da war … Und es bleibt etwas davon …
Oder?
Und: Ich hab das 1986 geschrieben, kann auch sein, daß das politisch gedacht war … so als rebellierender DDR-Student … Ich weiß es nicht.
Wie recht du doch hast! Du hast eine besondere Gabe immer zur rechten Zeit, stets genau die richtigen Wort zu wählen 😉😊 mach weiter so
Danke schön
Ich habe es tatsächlich bisher nicht getan: Vielen Dank für Deine Worte.